Schutzmaske tragen - warum eskaliert das so?

Immer wieder liest man, dass einige Zeitgenossen komplett die Nerven wegschmeißen wenn sie aufgefordert werden MNS zu tragen.
Was ist los in unserer Gesellschaft? Wieso zucken immer einige so aus?

Wahnsinn :thinking: :roll_eyes:

ist aber kein österreichisches Phänomen, z.B. Deutschland

im Flugzeug

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Es gibt bei den persönlichen Gründen, warum Einzelne austicken, wohl nicht den einen Grund. Denn dazu gehört auch eine bestimmte aggressive Persönlichkeit.
Obwohl man sicher sagen kann, dass alle gemein haben werden, aus unterschiedlichen Gründen nicht an eine Pandemie zu glauben, sondern eben daran, dass es die nicht gibt und die Zahlen nur künstlich hochgepusht werden.

Zudem ist gerade der Zerfall der Familie, die Vereinzelung und der zunehmende Egoismus der Gesellschaft schon lange ein Thema. Das hat durch Covid zwangsläufig weiter zugenommen.
Keine Ahnung, in wie weit es eine Rolle spielt, dass viele nie gelernt haben zu verzichten, sich einzuschränken oder Rücksicht zu nehmen.

Während wir denken, dass es ein kleiner Preis ist, einen MNS zu tragen, wird es doch weltweit von bestimmten Gruppen und Personen gezielt politisiert und für ihre Zwecke missbraucht.

Da wird den völlig verschrobenen Aussagen von Menschen gefolgt, die ich teils für psychisch krank halte, wie Attila Hildmann, und man demonstriert mit der rechten Front. Und nicht nur das, man jubelt ihr sogar zu, wenn sie das dritte Reich aufleben lässt.
Das kann man nicht wirklich verstehen. Dafür habe ich auch nicht das geringste Verständnis. Wer mit braunem Dreck läuft, macht sich selbst zu braunem Dreck, da er vor der Demo bewusst akzeptiert hat, mit denen zusammen zu laufen. Und das war eben nicht alles. Wer soll Menschen denn noch ernst nehmen, die alleine wegen der Einschränkung des Tragens eines MNS offensichtlich ihren Charakter, ihre moralischen und ihre politischen Werte über Board geworfen haben.

Als Impfgegner sehe ich insbesondere, dass durch diejenigen Demonstranten, die aus Angst vor Zwangsimpfung demonstrieren, und deren vollkommen idiotische Aussagen/Ansichten, sowie deren gemein machen mit den Rechten, die tatsächlichen Impfgegner und Impfkritiker komplett diskreditiert werden.
Denn diese Demonstranten sind genau betrachtet keine Impfgegner, sondern Menschen die Verschwörungstheorien anhängen und glauben, dass es keine Pandemie gibt und die ganze Menschheit mittels Zwangsimpfungen wahlweise zur totalen Überwachung gechippt oder ausgerottet werden soll.

Also für mich sind das alles Phänomene, die wahrscheinlich noch keiner so richtig enträtselt hat. Wir hatten ja zum Glück noch nie eine Pandemie.

Das Schlimmste wäre wohl, wenn die Pandemie anhält und die Übergriffe auf Menschen und unsere Demokratie, die Gewalt, sowie die Missachtung der Coronaregeln zunehmen. Denn dann hätte der Staat eindeutig die Pflicht seine Bürger zu schützen. Dann könnte er auch irgendwann gezwungen sein, ganz andere Maßnahmen aufzufahren, auch weil die Mehrheit der Bürger das einfordern wird. So wie die Mehrheit der Deutschen sicherlich bereits jetzt für ein Verbot dieser üblen Anticorona-Demonstrationen ist.
In jedem öffentlichen Verkehrsmittel Sicherheitspersonal, Verbot von Anticorona-Demonstrationen, etc., sind dann keine utopische Vorstellung.
Doch dann würden die Verursacher der Situation natürlich ihre Hände in Unschuld waschen und sich auch noch darin bestätigt sehen, dass (eine andere beliebte Verschwörungstheorie ) es eine weltweite Änderung der Machtverhältnisse geben wird. :mask:

Schon wieder ein neues Wort erschaffen: „Maskne“ - eine Kombination aus Maske und Akne:

Dieser Bericht ist ja kein Bericht gegen Masken. Es ist durchaus korrekt, dass es zu dermatologischen Problemen kommen kann.

Trotzdem erinnert mich der Artikel zuerst an die Bilder und Videos am Anfang der Pandemie, als in China die Patienten noch teils im Flur gestorben sind und die Toten förmlich im Flur rumlagen. Da zeigten einige vom chinesischem Krankenhauspersonal ihre vom ewigen Maskentragen gezeichneten Gesichter.
Mit dem Unterschied, dass die dort oft bis zum Umfallen arbeiten mussten und einige dort tatsächlich vor Erschöpfung gestorben sind.
Ich hätte mir damals gewünscht, dass das bei uns im TV genauso thematisiert worden wäre, wie gerade erst die US-Wahl. Mit mehr Offenheit hätten sich einige der danach bei uns gemachten Aussagen zum Virus gleich relativiert oder es wäre erst gar nicht dazu gekommen.

Vor diesen Bildern, und dem Gedanken daran, wie viel Krankenhauspersonal in vielen Ländern Phasen hatte und hat, in denen sie mit permanentem Maskenschutz weit über ihre üblichen Grenzen belastet wurden und werden und wie viele Menschen in den Gesundheitseinrichtungen permanent auf der Arbeit Maske tragen müssen, sind dermatologische Probleme durch das zeitweise Tragen von MNS für die Mehrheit der Bevölkerung ein unangenehmes, aber eher kleines Problem.

Weil ich gerade die nachfolgenden Artikel gefunden habe, ist mir eingefallen, dass ich schon länger diese Antwort auf deinen Artikel in der Pipeline habe.

Jetzt 1 Jahr später und nach vielen Recherchen zur Pandemie, kann ich die Frage, warum das mit den Masken so eskaliert, ziemlich eindeutig beantworten.

Da ich mich schon sehr lange mit Medizin und Studien beschäftige, weiß ich genau, dass jeder genau die Studien finden kann, die er finden will. :joy: Das ist ja der ganze Trick bei der Sache, der seit jeher vor allem dafür sorgt, dass unzählige Medikamente im Handel bleiben, die verboten werden sollten.
Wenn jemand mit einer Studie kommt, die besagt das Mittel XY verursacht bei X% ein gesundheitliches Problem, werden anschließend mindestens 5 Studien veröffentlicht, nach denen das Mittel XY dieses gesundheitliche Problem ganz, ganz sicher nicht verursacht.

Ich gebe damit freiwillig zu, dass ich die Frage, warum das in Bezug auf die Masken so eskaliert auch schon vorher hätte beantworten können. :joy: Aber ich war wie hypnotisiert und manipuliert, habe mich nur auf Studien, Pharma und WHO konzentriert und alle Studien zu Masken, die ich gefunden habe und nicht das gewünschte Ergebnis zeigten und davon gibt es eine Menge, einfach ignoriert. :sunglasses: Ich wollte das einfach nicht wahrhaben und habe mich damit selbst der Manipulation schuldig gemacht.

Ich wollte nicht wissen, das OP-Masken nicht einmal die Übertragung von Erregern auf die Wunden von Operierten verhindern können.

Ich wollte auch nicht wissen, dass Stoffmasken sehr ungesund sind und eher krank machen als schützen und es eigentlich besser ohne, als mit Stoffmaske ist.

Schlussfolgerungen

Diese Studie ist die erste RCT von Stoffmasken, und die Ergebnisse warnen vor der Verwendung von Stoffmasken. Dies ist eine wichtige Erkenntnis zur Information über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Feuchtigkeitsretention, Wiederverwendung von Stoffmasken und schlechte Filtration können zu einem erhöhten Infektionsrisiko führen.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4420971/

Eine weitere Studie zu Masken einschl. FFP2 von 11/20:

Schlussfolgerungen der Autoren: Das hohe Verzerrungspotenzial in den Studien, die Variation bei der Ergebnismessung und die relativ geringe Einhaltung der Interventionen während der Studien erschweren es, eindeutige Schlussfolgerungen zu ziehen und die Ergebnisse auf die aktuelle COVID-19-Pandemie zu verallgemeinern. Es besteht Unsicherheit über die Auswirkungen von Gesichtsmasken. Die geringe bis mäßige Sicherheit der Evidenz bedeutet, dass unser Vertrauen in die Effektschätzung begrenzt ist und dass der wahre Effekt von der beobachteten Schätzung des Effekts abweichen kann. Die gepoolten Ergebnisse randomisierter Studien zeigten keine deutliche Verringerung der Virusinfektion der Atemwege bei Verwendung medizinischer / chirurgischer Masken während der saisonalen Influenza. Es gab keine klaren Unterschiede zwischen der Verwendung von medizinischen / chirurgischen Masken im Vergleich zu N95 / P2-Atemschutzmasken bei Mitarbeitern des Gesundheitswesens, wenn diese in der Routinebehandlung zur Verringerung der Virusinfektion der Atemwege eingesetzt wurden.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33215698/

Selbst Drosten hat das Tragen von Alltagsmasken auch im September 20 noch als reine Spekulation in Frage gestellt.

„Wir wissen nicht, ob nicht die Verwendung von Alltagsmasken in großer Verbreitungsweite, ob das nicht dazu führt, dass im Durchschnitt die erhaltene Virusdosis in einer Infektion geringer ist und dass im Durchschnitt der Krankheitsverlauf auch weniger schädlich sein könnte, aber das ist eine reine Spekulation. Dazu gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Und es gibt umgekehrt eben Länder, in denen man sagen kann, es wurde von Anfang an durchgängig Maske getragen, dazu gehören sehr viele asiatische Länder und trotzdem ist es zu großen Ausbrüchen gekommen.”
https://www.theeuropean.de/egidius-schwarz/drosten-bezweifelt-wirksamkeit-von-masken-bei-corona-krankheitsverlauf/

Ich kann an diesem Punkt der Geschichte sogar feststellen, dass diejenigen, die die Masken verweigert haben, bessere Argumente haben und hatten, als die Befürworter.

Wenn man feststellt, das die „angeblichen Verschwörer“ eigentlich die einzigen sind, die noch normal denken können, dann hat das was. :sweat_smile:

Wie sieht es denn bei N95 Masken und COPD aus:

HINTERGRUND: Das N95-Atemschutzgerät (FFR) ist das beliebteste individuelle Schutzgerät, um die Exposition gegenüber Partikeln zu verringern. Es wurden jedoch Bedenken hinsichtlich seiner Verwendung geäußert, da es den Atemwiderstand und den Totraum erhöhen kann. Daher wurde in dieser Studie die Sicherheit der Verwendung von N95 bei Patienten mit COPD und Luftstrombegrenzung bewertet.

METHODEN: Diese prospektive Studie wurde in einem Tertiärkrankenhaus durchgeführt und umfasste 97 Probanden mit COPD. Die Probanden wurden während einer 10-minütigen Ruhezeit und eines 6-minütigen Gehtests unter Tragen eines N95 auf Symptome und physiologische Variablen überwacht.

Ergebnisse: Von den 97 Probanden trugen 7 mit COPD das N95 nicht während der gesamten Testdauer. Diese Maskenversagensgruppe zeigte höhere Dyspnoe-Skalenwerte des British Modified Medical Research Council und niedrigere FEV 1 Prozent der vorhergesagten Werte als die erfolgreiche Maskengebrauchsgruppe. Ein modifizierter Dyspnoe-Skalenwert des Medical Research Council ≥ 3 (Odds Ratio 167, 95% CI 8,4 bis> 999,9; P = 0,008) oder ein FEV 1 <30% vorhergesagt (Odds Ratio 163, 95% CI 7,4 bis> 999,9; P. = 0,001) war mit dem Risiko verbunden, den N95 nicht zu tragen. Die Atemfrequenz, die Blutsauerstoffsättigung und die ausgeatmeten Kohlendioxidwerte zeigten ebenfalls signifikante Unterschiede vor und nach der Verwendung von N95.
http://rc.rcjournal.com/content/65/5/658.short

Was sind denn die Folgen des Tragens von N95 Maken:

Ziel: Bewertung der physiologischen Auswirkungen des N95-Filter-Atemschutzgerätes (FFR) auf das Gesundheitspersonal.
Schlussfolgerungen: Bei gesunden Beschäftigten im Gesundheitswesen verursachte die FFR während einer Stunde Anwendung bei realistischen klinischen Arbeitsraten keine wesentliche physiologische Belastung, aber die Kohlendioxid- und Sauerstoffwerte im FFR-Totraum lagen signifikant über bzw. unter den Umgebungsstandards am Arbeitsplatz und erhöhtes P (CO2) ist eine Möglichkeit. Das Ausatemventil verbesserte den P (CO2) -Effekt des FFR nicht signifikant.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20420727/

N95- Masken in der Schwangerschaft:

Schlussfolgerungen: Es hat sich gezeigt, dass das Einatmen durch N95-Maskenmaterialien den Gasaustausch behindert und das Stoffwechselsystem schwangerer Beschäftigter im Gesundheitswesen zusätzlich belastet. Dies muss in den Richtlinien für die Verwendung von Atemschutzgeräten berücksichtigt werden. Die Vorteile der Verwendung einer N95-Maske zur Verhinderung schwerwiegender neu auftretender Infektionskrankheiten sollten gegen mögliche Folgen für die Atemwege abgewogen werden, die mit einer längeren Verwendung von N95-Atemschutzgeräten verbunden sind.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26579222/

Auch der geringe Unterschied zwischen Sars-Cov2: unter dem Rasterelektronenmikroskop zwischen 60 und 140 Nanometern groß und dem Influenza Virus: Viruspartikel mit einem Durchmesser von 80 bis 120 Nanometern kann nicht erklären, warum Masken eigentlich nicht schützen, jetzt aber plötzlich doch schützen sollen. :roll_eyes:

Aber das tun sie ja auch nicht. Denn wie wir wissen, konnte das Tragen von Masken nicht verhindern, dass sich das Virus in den Altenheimen und Krankenhäusern wunderbar ausbreiten konnte und weiterhin ausbreitet. Es kann auch nicht verhindern, dass sich Altenpfleger/-innen oder sonst jemand infiziert.

Offensichtlich können Masken höchstens das subjektive Gefühl vermitteln, geschützt zu sein.
Auch wenn es jetzt anders lautende Studien geben sollte, sind diese Ergebnisse in meinen Augen wie diejenigen Studien zu sehen, das Mittel XY keine negativen Folgen hat.

Für viele Menschen, die den ganzen Tag Masken tragen müssen und für Kinder könnte der gesundheitliche Effekt ein genau gegenteiliger sein. :nauseated_face:
Zumal es für Menschen und auf die Kinder bezogen eindeutige Vorschriften für die Belüftung gibt, deren Ursache verblüffenderweise :rofl: in dem Bedarf des menschlichen Hirns an Sauerstoff liegt.

Bei Abwesenheit anderer CO2-Quellen gilt die Kohlendioxidkonzentration durch die Ausatmung der verbrauchten Atemluft in der Innenraumluft als allgemeiner Indikator für die Gesamtmenge der vom Menschen abgegebenen organischen Emissionen einschließlich der Geruchsstoffe und als Leitparameter zur Beurteilung der Lüftungssituation.
Daher werden in den zu belüftenden Räumen und insbesondere in Klassenräumen sogar CO2-Melder angebracht, um die Lüftung bei zu hohem CO2-Anteil in der Raumluft entsprechend zu schalten.
Das diese Versorgung mit Sauerstoff bei Kindern, die Stundenlang Maske tragen müssen und permanent ihre CO2-haltige ausgeatmete Luft wieder einatmen müssen, in ausreichender Form gewährleistet ist, darf ernsthaft bezweifelt werden.
Der CO2-Gehalt in der Luft beträgt etwa 0,04 %.
Der CO2-Gehalt von Atemluft beträgt ca. 4 %.
Der Richtwert für Schulräume beträgt 1.000 ppm=0,10 %

Da kann sich jeder auch ohne Gutachter leicht vorstellen, dass Kinder mit Masken, deren Nutzen ich gerade gar nicht mehr erkennen kann, permanent Luft mit einem CO2 Gehalt einatmen müssen, der jegliche gesetzlichen Vorgaben und Grenzwerte übersteigt.

Es scheint zwar keine Studien bei pubmed zu geben, die das wirklich hinterfragen, aber es gibt trotzdem Menschen, die das geprüft haben. Wie z.B.:

Fazit

Das Bundesumweltamt kommt zu dem Schluss:

  • Bei Überschreitung eines Wertes von 1.000 ppm CO2 soll gelüftet werden.
  • Bei Überschreitung eines Wertes von 2.000 ppm CO2 muss gelüftet werden!

Die CO2-Konzentration hinter egal welcher Maske liegt bereits nach wenigen Sekunden über 1.000 ppm und in weniger als einer Minute bei mehr als 2.000 ppm! Die Maske müsste dann sofort abgenommen werden.

Jedes Mal, wenn Kinder ihrer Schulpflicht nachgehen, sind sie gezwungen, sich selbst zu vergiften, auch wenn sie dies nicht sofort merken. Das bedeutet für unsere Kinder und uns alle eigentlich, dass die Verpflichtung zum Tragen einer solchen Maske von Staats wegen nichts anderes ist als eine Verpflichtung zur kollektiven Selbstvergiftung und damit Selbsterkrankung!

Diese Masken, egal welcher Art, sind und bleiben ein Verbrechen an der Menschheit, wenn deren Tragen zur Pflicht erklärt wird.
https://lehrer-fuer-aufklaerung.de/allgemein/wirkung-der-masken-auf-die-co2-konzentration-der-eingeatmeten-luft-bei-kindern/

Nachtrag.
Habe gestern bis auf die OP-Studie erstmals Maskenstudien recherchiert. :sunglasses: Obwohl unter meiner Verantwortung in etlichen Schulen Lüftungsanlagen eingebaut wurden, ist mir erst gestern mit Erwähnung von CO2 in einigen Studien klar geworden, das Kinder (und nicht nur die) bei permanentem Tragen von Masken zwangläufig permanent unter Sauerstoffmangel und zu hohem CO2-Gehalt in der Atemluft leiden müssen.

Natürlich habe ich weiter recherchiert.
Bei youtube kann man einige Amateur-Videos sehen, in denen Menschen mit einfachen CO2-Messgeräten die erhöhten CO2-Werte beim Tragen ihrer Maske messen.
Doch weitaus aussagefähiger ist das Video von Ing. Dr. Traindl, gerichtlich beeideter Sachverständiger, Ingenieur für technischen Umweltschutz, technische Chemie und Erdwissenschaften aus Ö. Der führt in einem Video nicht nur professionell Messungen durch, die den Anstieg des CO2- und die Abnahme des Sauerstoffgehalts unter der Maske zeigen, sondern erklärt auch im Detail die gesetzlichen Grundlagen in Österreich und Deutschland.

Auch nicht vergessen sollte man, dass unser Bundestag bereits im September 20 in seiner Hausmitteilung zur Handhabung, Tragedauer, Entsorgung und Reinigung von Mund-Nase-Bedeckungen alle Politiker auf Folgendes hinwies:
„Bereits nach 30 Minuten Tragedauer kann es je nach Art der Mund-Nasen-Bedeckung zu einem signifikanten Anstieg der CO2-Werte im Blut kommen, da die ausgeatmete Luft unter Umständen nicht so gut entweichen kann.“


Die Aussage der Hausmitteilung des Bundestags soll auf einer älteren Veröffentlichung der TU München beruhen. Könnte mir aber vorstellen, dass es dazu etliche Studien gibt, da ich dies als altbekanntes Problem einschätze.
Gefunden habe ich dazu eine Dissertation, die genau diese CO2-Zunahme im Blut in einem kleinen, aber gründlichen Versuch nachgewiesen hat, um damit letztlich die Maskenhersteller anzuregen, zukünftig OP-Masken zu produzieren, die eine bessere Durchlässigkeit haben. Was leider nicht passiert ist. Die Teilnehmer waren alle gesund. Raucher wurden ausgeschlossen. Da bei Menschen mit Grunderkrankungen und Rauchern schlechtere Ergebnisse erwartet wurden. Verglichen wurden 2 verschiedene OP-Masken. Der CO2-Anstieg begann direkt mit Aufsetzen der Masken. Die maximale Messdauer betrug nur 30 Minuten.
Interessanterweise liest man dort

Verschiedene Studien ergaben eine Zunahme der Kohlendioxid Konzentration im Blut
von Patienten, deren Kopf während Augenoperationen mit Operationstüchern bedeckt
war
(39, 57, 58, 68 ). Dies führte zu der Fragestellung, ob medizinisches Personal
beim Tragen von chirurgischen Operationsmasken von ähnlichen Effekten betroffen
ist.

Sobald die Operationsmaske angelegt wurde, stiegen die Werte für transkutanes CO2
kontinuierlich an. Nach Entfernung der Maske fielen die Messergebnisse wieder auf
die Ausgangswerte bzw. bei Maske 1 teilweise unter die Ausgangswerte ab (Abb.6).

Im Vergleich der beiden Studiengruppen miteinander zeigte sich, dass bei Maske 2
zu den Messzeitpunkten nach 3 min, 6 min und 9 min ein stärkerer Anstieg des CO2-
Partialdruckes zu beobachten war, als dies bei Maske 1 sowie bei der Versuchsreihe
ohne Maske zu finden war.

Das Ergebnis dieser Studie zeigt bei beiden untersuchten Maskentypen einen
signifikanten Anstieg des Partialdruckes für Kohlendioxid im Blut der Probanden.
Die transkutan gemessenen arteriellen CO2-Werte nahmen bis zu 5,5 mmHg zu. Dieser
Anstieg wurde durch die eingeschränkte CO2-Permeabilität der Masken verursacht.
Das ausgeatmete CO2 konnte nur teilweise durch die OP-Masken entweichen, dadurch
kam es unter den Masken zu einer Akkumulation von CO2. Dieser Effekt führte zu
dem Ergebnis, dass die Probanden Luft einatmeten, deren
CO2-Gehalt höher war als derjenige, der umgebenden Raumluft. Dies wiederum führte
zu einem Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration im Blut der Versuchspersonen,
welcher sich unmittelbar nach Anlegen der Operationsmaske zeigte. Die
Konzentrationsänderung wurde durch die transkutan gemessenen CO2-Partialdrucke
erfasst.
https://mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf

Interessant ist auch, dass nach diversen Studien längst bekannt ist, dass bereits eine Abdeckung des Gesichts mit Operationstüchern, was in etwa dem Tragen einer Stoffmaske entsprechen dürfte, zu einem Anstieg des CO2 im Blut führt.

Diese negativen Folgen zeigte auch eine Studie aus dem August 20.
Da in der aktuellen Situation das dauerhafte Tragen von N95 Masken insbesondere für das Gesundheitspersonal mit unangenehmen Folgen durch die Abnahme des Sauerstoffgehalts und die Zunahme des CO2 in der Atemluft verbunden ist, die sich vor allem in Kopfschmerzen zeigen, hat man Versuche mit zusätzlich über der N95 getragenen motorisierten Luftreinigungsgeräten, sogenannten Powered Air Purifying Respirator (PAPR) gemacht.

  1. Schlussfolgerung

Unsere Studie zeigt, dass das Anlegen des N95-Beatmungsgeräts allein oder in Kombination mit PAPR zu signifikanten Änderungen der hämodynamischen Parameter des Gehirns führt. Die Verwendung einer N95-Atemschutzmaske führt zu einem signifikanten Anstieg von MCA-MFV und ET-CO2 in Verbindung mit einer Verringerung des PI. Diese Veränderungen, die wahrscheinlich zu den neu auftretenden Kopfschmerzen der Beschäftigten im Gesundheitswesen aufgrund des Tragens von N95-Masken beitragen, werden jedoch durch die Verwendung zusätzlicher PAPR gemildert.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7398036/

Wenn jemand für kurze Zeit eine PPS2 trägt, kann ich für die meisten Menschen kein Problem erkennen, obwohl ich aus eigener Erfahrung weiß, dass das Tragen einer PPS2 nachdem man ein Stück gerannt ist auch schon sehr unangenehm wird.
Wenn jemand über Stunden eine Maske (insbesondere N95/PPS2) trägt, stellt das ohne Diskussion eine Form der Körperverletzung dar, die viele Menschen im Rahmen ihrer Berufstätigkeit seit Jahrzehnten zwangsläufig akzeptieren. Wobei dem medizinisch Part die Problematik eh bekannt sein dürfte.

Die Folgen, die das Tragen dieser Masken über viele Stunden insbesondere bei Kindern und Jugendlichen hat, könnte man wahrscheinlich nur damit vergleichen, welche Folgen das Leben für Kinder im Besonderen und Menschen im Allgemeinen in einer stark mit CO2 belasteten Umwelt auf die Gesundheit und insbesondere das Gehirn und seine Entwicklung hat.

Da die ganze Maskentragerei, wenn überhaupt, sowieso nur einen minmalen Einfluss auf die Infektionen hat, möchte man nun, dass über der PPS2 noch eine OP-Maske getragen wird. Damit ist dann gleichzeitig die CO2-Anreicherung im Blut nochmal effektiver. :rofl: Dann wird es auch noch mehr Menschen geben, die durch das dauerhafte Tragen geschädigt werden.

Wenn man dann noch die ganzen Pressemeldungen von allen möglichen Seiten liest, nach denen dieser seit Langem bekannte CO2-Anstieg gar nicht stattfindet, dann lässt das für mich nur einen Schluss zu.
Wir werden derzeit belogen und betrogen, was das Zeug hält. :mask:

Auch nett. :roll_eyes:

Obwohl die WHO Gesichtsmasken nur für Covid-19-Patienten unterstützt, trainieren auch gesunde „Sozialtrainer“ anstrengend mit maßgeschneiderten Gesichtsmasken oder N95, von denen angenommen wird, dass sie ein höheres Gesundheitsrisiko darstellen und verschiedene physiologische Systeme, insbesondere das Lungen-, Kreislauf- und Immunsystem belasten.
Das Training mit Gesichtsmasken kann den verfügbaren Sauerstoff reduzieren und den Lufteinschluss erhöhen, wodurch ein erheblicher Kohlendioxidaustausch verhindert wird.
Die hyperkapnische Hypoxie kann möglicherweise die saure Umgebung, die Herzüberlastung, den anaeroben Stoffwechsel und die Nierenüberlastung erhöhen, was die zugrunde liegende Pathologie etablierter chronischer Krankheiten erheblich verschlimmern kann.