Krise nutzen statt Zeit verschwenden!

Ich habe mal den wichtigen Rat am Ende eines Videos als Text erfasst, weil es nur wenige gibt, die sich einstündige Videos ansehen auch wenn sie wichtige Informationen enthalten.

Das Dümmste was ihr jetzt tun könntet, wäre, diese Zeit, die ihr jetzt habt, weil ihr zu Hause sitzen müsst, mit Netflix-Staffeln zu versauen.

Das ist eine einmalige Chance.

Soviel Zeit, soviel Möglichkeit zum Nachdenken und zum Planen bekommt ihr in eurem Leben wahrscheinlich nie wieder. Nutzt jetzt diese Zeit nachzudenken, vielleicht ein inspirierendes Buch zu lesen, aber nachzudenken: „Wo will ich hin? Was mache ich nach dieser Krise? Wie kann ich profitieren? Wie kann ich positiv mein Leben verändern/gestalten? Was möchte ich anders machen?“

Nutzt diese Zeit sinnvoll!

Es ist eure Entscheidung, ob ihr dieses Zeitgeschenk, das es auch ist, sinnlos versaut mit blödsinnigen Tätigkeiten wie Netflix-Schauen oder ein dummes Handy-Video nach dem anderen zu teilen, oder ob ihr diese Zeit nutzt, um euch weiter zu entwickeln und euch neu auszurichten, über Werte nachzudenken: „Was ist wirklich wertvoll in meinem Leben? Was ist zwar teuer aber wertlos?“ und „Wo will ich künftig hin?“

Deshalb, macht das Beste draus. Jede Krise ist auch eine Chance und das gilt ganz besonders auch für diese.

Nehmt es bitte ernst und kümmert euch da mehr drum, nach vorne zu schauen als nur euch Sorgen zu machen, was alles den Bach runter geht.

Quelle: Youtube-Video Dirk Müller - So schlimm wird es noch

Der Ratschlag ist gut, aber allgemein gehalten. Vielleicht hat jemand konkrete Ideen, wie man sich sinnvoll zu Hause beschäftigen kann. Ich selbst weiß gar nicht was Langeweile ist, bin noch nicht im Home Office und kann daher nicht unbedingt viel beitragen, aber als eine Möglichkeit für die, die es noch nicht können: lernt programmieren!

Da steckt viel wahres drin. Natürlich muss jeder selbst wissen was er aus seiner Zeit macht. Wer aber die Zeit nutzen möchte um sich zu bilden und etwas neues zu lernen hat sicher eine Menge Möglichkeiten.

Programmieren lernen wäre auch in meiner Empfehlungsliste ganz oben. Dafür muss man in der heutigen Zeit schon lange kein „Computerfreak“ mehr sein und etwas Programmierkenntnisse können in vielen Situationen helfen - und wenn es nur dabei hilft technische Dinge besser zu verstehen.

Hier ein paar mögliche Startpunkte dafür:

Darüber hinaus gibt es noch sehr viele weitere Angebote. Für konkrete Ansätze empfiehlt es sich auch mal bei Youtube zu suchen. Auch dort gibt es eine sehr große Menge an Tutorials, Anleitungen etc. rund um Programmierung.

Wenn es konkrete Fragen gibt oder jemand was spezielles sucht aber nix findet, meldet euch gern bei mir. Ich denke ich hab einen recht guten Überblick über das Angebot in diesem Bereich.

Natürlich hat nicht jeder die gleiche Voraussetzung und das gleiche Interesse. Über Programmierung hinaus gibt es jede Menge andere Felder in denen man sich weiterbilden oder einfach persönlich weiterentwickeln kann:

  • Gestaltung / Design (auch jede Menge Kurse vorhanden)
  • Schreiben (einfach praktizierbar, ein kostenloses Blog gibt’s an jeder Ecke)
  • Kreative Hobbys (Bastelanregungen gibt’s z.B. auch bei Youtube jede Menge)
  • Meditation/Yoga/Selbstentwicklung (ebenfalls Youtube, aber natürlich auch Bücher, Hörbücher, Apps)

Am Ende muss man sich aber auch klar sein, dass eine entspannte Folge bei Netflix auch keine Zeitverschwendung ist und man sollte sich auch nicht gehetzt fühlen in der Krise maximal produktiv zu sein.

Randnotiz: Wir hatten in der Familie in den letzten Monaten mit mittelschweren psychischen Problemen zu tun. Ich weiß daher, wie wichtig auch eine gewisse Balance ist. Dazu gehören aber halt eben beide Seiten. Nur nichtstun und meckern macht auf Dauer nicht zufrieden, nur „produktiv“ sein geht aber auch nicht. Jedem, der damit zu kämpfen hat, würde ich vor allem den letzten Punkt auf der Liste ans Herz legen. Das mag für viele befremdlich oder ungewöhnlich klingen und mancher denkt sich vermutlich „was soll denn der Firlefanz“. Mit dem eigenen Seelenheil ist aber in jeder Hinsicht nicht zu spaßen und man sollte immer auch auf sich selbst achten.

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Ein Musikinstrument lernen (Ein gutes Gitarren Tutorial gibt es z.B. bei www.justinguitar.com).
Einstieg in Videoschnitt oder Musikproduktion. Mac oder IOS User haben ja schon mal entsprechende Einstiegsprogramme mit Garage Band und IMovie auf dem Gerät.
Lernt nähen, dann könnt ihr euren Behelfsmundschutz und andere Dinge zukünftig selber nähen und Kleidungsstücke reparieren.

Sprachen lernen. War noch nie so einfach wie heute mit den ganzen Apps (z.B. Babbel, Pons u.ä.) und online Tutorials.

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Nachdem ich einen großen Teil meiner Lebenszeit mit Programmieren/Computer/technischen Zeugs verbracht habe, noch immer verbringe und auch Auswirkungen kenne (von brennenden Augen über Kopfschmerzen, Verspannungen, zu viel denken usw.), lautet meine Erkenntnis, die ich nicht erst im Zuge der Coronakrise sondern bereits vor einigen Jahren gewonnen habe …

Körper, Geist und Seele im Einklang halten.
Deshalb, gerade wenn man viel vor dem Bildschirm hockt, möglichst viel raus an die frische Luft, in den Wald (Terpene), in die Sonne (für Vitamin D Erzeugung), also viel Bewegung in der wunderschönen NATUR.
Weiterführende, interessante Themen sind Meditation, Achtsamkeit, Selbstliebe (nicht Egoismus), Progressive Muskelentspannung, Beschäftigung mit dem eigenen Konsumverhalten, Minimalismus, Loslassen - eben möglichst alles zu tun um ein LEBEN in Balance, in der eigenen Mitte, zu führen.

"Die NATUR ist unser bester Therapeut!"

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Das ist ein guter Punkt, den ich völlig vergessen habe. Ich habe im letzten Jahr 300 Tage lang italienisch gelernt, als kleine „Selbstchallenge“. Das kann jeder, der über ein Smartphone verfügt ganz easy nachmachen, Duolingo ist in der sehr umfangreichen Basisversion kostenlos und mit nur 5 Minuten am Tag kommt man auf Dauer schon ganz gut vorwärts. Die bringt fast jeder unter.

(Um italienisch zu lernen sollte man aber englisch können, mit Deutsch als Basissprache gibt es nur spanisch, französisch und englisch)

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