Korrelation mit Vitamin D

Verschiedene Studien haben Korrelationen festgestellt zwischen dem Vitamin D Gehalt und der Schwere des Verlaufs von Covid-19-Erkrankungen bzw. dem Risiko der Infektion mit SARS-CoV-2.

Results: The mean level of vitamin D […] was strongly associated with the number of cases/1M […] respectively with the mortality/1M […]

Discussion: Vitamin D levels are severely low in the aging population especially in Spain, Italy and Switzerland. This is also the most vulnerable group of population for COVID-19.

Conclusions: We believe, that we can advise Vitamin D supplementation to protect against SARS-CoV2 infection.

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.08.20058578v3

we show that the risk of severe COVID-19 cases among patients with severe Vit D deficiency is 17.3% while the equivalent figure for patients with normal Vit D levels is 14.6% (a reduction of 15.6%). Interpretation Given that CRP is a surrogate marker for severe COVID-19 and is associated with Vit D deficiency, our finding suggests that Vit D may reduce COVID-19 severity by suppressing cytokine storm in COVID-19 patients.

Damit könnte sich trotz zuvor anders lautender Vermutungen eine Saisonalität ergeben, wenn sich die Menschen mehr in der Sonne aufhalten.
Leider führen die Ausgangseinschränkungen zu weniger „Sonnenkontakt“ der Menschen. Der „Lockdown“ wäre damit teilweise kontraproduktiv. Der würde zwar die Ansteckungsgefahr reduzieren aber auch eine Stärkung des Immunsystems einschränken.

Aber wie mit vielen anderen Studien: Korrelation bedeutet nicht Kausalität! Es macht Hoffnung, aber es ist noch nichts endgültig bewiesen.

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Aufenthalt in der Sonne ist gut, eben weil da Vitamin D gebildet wird und vor allem bei Bewegung im Freien auch das Immunsystem gestärkt wird.

Viele Menschen würden sich mehr als sonst bewegen, wenn sie täglich die empfohlenen Spaziergänge machen würden.


Wir waren bis auf diejenigen in Quarantäne ja zu keinem Zeitpunkt eingesperrt.
Meine beiden Hunde sorgen schon für meinen Auslauf.:slight_smile: Lebe ländlich und fühle mich von Vielem nicht direkt betroffen.

Nehme trotz Gassi gehen seit kurzer Zeit zusätzlich Vitamin D3 plus Vitamin K2. K2 verbessert die Aufnahme von D3.

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Und was kostet das? Für einen gesunden Level von ~50-60 ng/ml bei 70 kg Körpergewicht nehme ich Tropfen mit 5.000 I.E. D3 + 200 mcg K2 in Öl gelöst, die mich 7 Cent pro Tag kosten. Das könnte man allen „verordnen“. Wer nur 50 kg wiegt, nimmt halt nur 5x in der Woche, also werktags, wer 90 kg wiegt, nimmt Samstag und Sonntag jeweils zwei. Am Anfang nehmen alle die zwei- bis dreifache Menge für zwei bis drei Wochen, damit der Spiegel schnell hoch geht. Die C-19 Patienten in den Krankenhäusern werden mit den oben erwähnten 500.000 I.E. Spritzen sofort auf Vordermann gebracht, dito das Pflegepersonal, die anderen nicht infizierten Patienten ähnlich wie die Bevölkerung.

Und in 4-6 Wochen blasen wir den Lockdown komplett ab, sperren das Land wieder auf, lassen die Bundesliga spielen, öffnen Theater und Kinos, gehen wieder auf Festivals und ins Restaurant ohne Mundschutzmasken, und lassen Covid-19 seine Herdenimmunität suchen und finden. Und freuen uns, dass wir alle nächstes Jahr viel gesünder sein werden als heute.

Wer darin ein Problem sieht, muss mir erklären, warum wir giftiges Zeug wie Hydrochloroquin ausprobieren und auf teures Remdesivir warten, wenn wir Vitamin D doch schon haben und alle Hinweise darauf, dass es wirklich helfen kann, so eindeutig sind. Und warum wir 100 Milliarden Kosten in einem monatelangen Lockdown verbrennen sollen, wenn es mit 7 Cent pro Tag und Nase auch getan wäre?

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Krasser Artikel! Klingt irgendwie nach Verschwörungstheorie. Ist es wirklich mehr als nur eine Korrelation?

Eine sehr schöne Zusammenfassung zu diesem Thema mit Zitaten aus den entscheidenden Veröffentlichungen hat Dr. Renu Mahtani, eine amerikanische Ärztin indischer Abstammung, zusammengestellt. Sie belegt sehr eindrücklich, dass wir es - wie schon in der Einleitung erwähnt - eigentlich nicht mit einer Covid-19 Pandemie, sondern mit einer Vitamin-D-Mangelpandemie zu tun haben und eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ausreicht, um Covid-19 weitgehend in Schach zu halten.

Woher kommt dann dieses „Desinteresse“ unserer Mediziner, das manchmal sogar aktive Formen anzunehmen scheint? Wie kommt es, dass unser Staatsepidemiologe freimütig bekennen darf, dass er keine Ahnung von Vitaminen habe? Und niemand, wirklich niemand das für seltsam hält?

Wenn ich nicht so sehr mit beiden Beinen auf dem Boden stünde, so völlig resistent gegen Verschwörungstheorien wäre, würde ich aus der Tatsache, dass ein wissenschaftlich-sachliches Aufklärungsvideo, wie das von Renu Mahtani, von YouTube unter Hinweis auf Verletzung der Community-Richtlinien zeitweise blockiert wurde, gewisse Schlüsse ziehen. Tu ich nicht. Immer erlaubt, ja sogar verpflichtend, ist aber die Frage: Cui bono?

Geht es echt nur um Geld?
Warum kostet der Vitamin-D-Check eigentlich extra und ist nicht im normalen Blutbild mit enthalten?

Ich habe bis jetzt noch keine überzeugenden Daten gesehen, dass es mehr als eine Korrelation gibt, eigentlich nichtmal Daten, dass es wirklich eine enge Korrelation gibt.

Ich finde es immer bedenklich, wenn in Artikeln schon im Indikativ Schlussfolgerungen aus einer mutmaßlichen Erkenntnis gezogen werden wird, wenn die Erkenntnis noch gar nicht verifiziert ist. Der Artikel taugt definitiv nix.

Dafür, dass an der Vitamin-D-These etwas dran ist, habe ich noch keine überzeugenden Argumente gehört, aber wie heisst es so schön, absence of evidence is not evidence of absence.

Gruß Mathie

Was braucht man an Daten, um nachzuweisen, dass es mehr als eine Korrelation ist? Ich bin nicht vom Fach und kann es daher nicht einschätzen. Ich sehe eine Reihe von Studien, aber alle sind vorsichtig, nicht von mehr als Korrelation zu sprechen.

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Da wäre beispielsweise eine Studie in der Vitamin D verabreicht wird.

Gruß Mathie

Also quasi das was im Artikel zu finden ist:

High dose vitamin D administration in ventilated intensive care unit patients: A pilot double blind randomized controlled trial:

Results: A total of 31 subjects were enrolled with 13 (43%) being vitamin D deficient at entry (25(OH)D levels<20 ng/mL). The 250,000 IU and 500,000 IU vitamin D3 regimens each resulted in a significant in-crease in mean plasma 25(OH)D concentrations from baseline to day 7; values rose to 45.7±19.6 ng/ mL and 55.2±14.4ng/mL, respectively, compared to essentially no change in the placebo group (21±11.2ng/ mL), p<0.001. There was a significant decrease in hospital length of stay over time in the 250,000 IU and the 500,000 IU vitamin D3group, compared to the placebo group (25±14 and 18±11 days com-pared to 36±19 days, respectively; p=0.03).

Die Studie zeigt für mich nichts, die Zahl der Probanden von 13 Personen mit Vitamin-D-Mangel ist extrem klein. Da können bei drei Gruppen die Gruppen ja jeweils nur 4-5 Personen groß gewesen sein.

Was an den Ergebnissen signifikant sein soll, erschließt sich mir nicht 25±14 18±11 und 36±19 haben einen breiten Überschneidungsbereich zwischen 25 und 29.

Das ist eher ein Beispiel für nicht überzeugende Studie.

Gruß Mathie

Es gibt diverse Studien zu Vitamin D, die davon ausgehen, dass Vitamin D einen Vorteil hat. Es gibt andererseits asiatische Veröffentlichungen, die nicht ausschließen können, das zuviel Vitamin D eine negative Wirkung haben könnte und deshalb eine normale Dosierung empfehlen. Daher nehme ich erstmal 2.000 i.E./Tag.
Vitamin D kann man auch überdosieren und davon krank werden. Die in einem Krankenhaus verabreichte Hochdosis ist auf eigene Faust auf keinen Fall empfehlenswert.

Vitamin C kann man nicht überdosieren, sofern man genug trinkt. Sonst kann es zu Nierensteinen kommen. Vitamin C sehe ich als mindestens genauso wichtig an. Dabei ist meiner Ansicht nach auch erwiesen, dass es wichtige Funktionen für das Immunsystem hat. Aber auch Zink spielt eine Rolle.
Da ich es nicht so mit Hochdosis habe, nehme ich ein Standardpräparat und manchmal noch zusätzlich Vitamin C Pulver in Wasser.

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Das glaube ich als Laie auch! Ich glaube man wird keinen Schaden anrichten, wenn man auf ausreichende Vitaminversorgung achtet, solange man keine absurden Überdosierungen vornimmt.

Gruß Mathie

Bist Du professioneller Pessimist? Du glaubst an die Schädlichkeit von potentiellen Überdosierungen aber zweifelst daran dass Vitamin D hilfreich gegen Covid-19 ist?

Klar, dass man es mit allem übertreiben kann. Gutes Beispiel: Wasser. Man kann verdursten und ertrinken. Dazwischen ist ein weites Feld.

Klar bin ich Pessimist.:sunglasses:
Aber in dem Fall habe ich dazu recherchiert, bevor ich mich für mich selbst entschieden habe.


Daraus ergibt sich für mich, dass bis zu 4.000 i.E. bzw. 100mg/Tag absolut sicher sind. Da wird jetzt auch bei den 5.000 i.E. eher nichts passieren.

Man kann auch eine Blutuntersuchung machen lassen und dann weiß man genau, was fehlt und wieviel man nehmen sollte.
Gibt auch bei uns Kliniken, die das machen und bei einem starken Mangel erstmal Infusionen verabreichen.

Ich bin jedenfalls kein Freund hoher Dosierungen auf eigene Faust im Blindflug.

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Auf Telepolis sind noch weitere Artikel vor einiger Zeit zu Vitamin D und Coronavirus erschienen:

Und dieser hier:

Der Autor, Lorenz Borsche, betont auch immer wieder, dass Vitamin D nur zusammen mit der Gabe von Vitamin K2 sinnvoll sei.

Also vermutlich dann solche Kombinationspräparate:

Link entfernt (siehe Hinweis im nächsten Beitrag)

Und hier ist ein Artikel des Autors auf seiner privaten Website:

Ich selbst kann das überhaupt nicht abschätzen, ob er Recht hat oder nicht. Meine Partnerin ist Tierärztin, sie meint, im Studium gelernt zu haben, dass zu hohe Vitamin-D-Konzentrationen schädigend auf den Körper wirken können.

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Bitte postet hier keine Links zu irgendwelchen zufällig ausgesuchten Produkten. Jeder, der sowas nehmen möchte sollte ja selbst in der Lage sein Google oder eine andere Suche zu bedienen.

Horst Lüning: Vitamin D3 stärkt die Abwehr des Körpers und hilft bei Corona

Wie ich schon sagte: „Sonne --> Vitamin D“

Wenn du tagsüber viel drinnen bist und nur wenig Sonne abbekommst, wie besonders jetzt durch Home-Office & Co., solltest du auf deine Vitamin D-Versorgung achten. Das gilt auch für ältere Menschen, da die Eigenproduktion von Vitamin D mit zunehmendem Alter nachlässt.[1]

Denn: Üblicherweise deckst du 80 bis 90 % deines Vitamin D-Bedarfs über die körpereigene Bildung bzw. die Sonnenbestrahlung . Da es nur wenige Vitamin D-reiche Lebensmittel gibt, kannst du über die Nahrung nur 10 bis 20 % aufnehmen.
https://www.nu3.at/blogs/health/vitamin-d-lebensmittel

Eine kleine Kohortenbeobachtungs-Studie in einem Krankenhaus in Singapur an Patienten älter 50 hat bereits vor Monaten festgestellt, dass die tägliche Gabe einer Kombination von Vitamin D3 1000 IE OD, Magnesium 150 mg OD und Vitamin B12 500 mcg OD (DMB) das Risiko der Beatmung an älteren Menschen senken soll. Dazu wurden 17 Patienten die NEM (DMB) verabreicht und 26 nicht.

Die DMB-Kombination bei älteren COVID-19-Patienten war mit einer signifikanten Verringerung des Anteils der Patienten mit klinischer Verschlechterung verbunden, die Sauerstoffunterstützung und / oder Intensivpflegeunterstützung benötigten. Diese Studie unterstützt weitere größere randomisierte Kontrollstudien, um den vollen Nutzen von DMB bei der Verbesserung des COVID-19-Schweregrads festzustellen.
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.06.01.20112334v2
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0899900720303002

Eine Studie nur auf Vitamin D bezogen, kam zu dem Schluss, dass ältere Erwachsene mit Vitamin D-Mangel und COVID-19 schlechtere Morbiditätsergebnisse aufweisen können.
https://pmj.bmj.com/content/early/2020/10/06/postgradmedj-2020-138712

Das National Institue of Health schreibt:

Die Rolle der Vitamin D-Supplementierung bei der Vorbeugung oder Behandlung von COVID-19 ist nicht bekannt. Die Gründe für die Verwendung von Vitamin D basieren weitgehend auf immunmodulatorischen Wirkungen, die möglicherweise vor einer COVID-19-Infektion schützen oder die Schwere der Erkrankung verringern könnten. Laufende Beobachtungsstudien bewerten die Rolle von Vitamin D bei der Vorbeugung und Behandlung von COVID-19.

Einige Untersuchungsstudien zur Verwendung von Vitamin D bei Menschen mit COVID-19 sind in Planung oder werden bereits von Teilnehmern durchgeführt. In diesen Studien wird Vitamin D allein oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen an Teilnehmer mit und ohne Vitamin D-Mangel verabreicht. Die neuesten Informationen zu diesen klinischen Studien finden Sie auf ClinicalTrials.gov .
https://www.covid19treatmentguidelines.nih.gov/adjunctive-therapy/vitamin-d/

So lange man mit der täglichen Menge innerhalb der Grenzen des normalen Bedarfs bleibt, spricht nichts dagegen. Man muss nur wissen, dass man sich mit diesem Vitamin auch überdosieren/vergiften kann, wenn man regelmäßig hohe Dosen nimmt.
Daher halte ich die diversen Studien mit Hochdosis-Vitamin D, die es ebenfalls gibt, in einem privaten Forum nicht für angebracht und überflüssig.

Ich selbst nehme etwas unregelmäßig, aber dennoch durchgehend, einige Nahrungsergänzungsmittel und denke, dass man sich damit als älterer Mensch einfach besser gewappnet und der momentanen Situation weniger ausgeliefert fühlt.

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Also raus in die Sonne :sun_with_face:
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/10-Minuten-taeglich-an-die-Sonne-im-Winter-Vitamin-D-373162.html