Korrelation mit Vitamin C

Nachfolgend ein Kommentar vom aerzteblatt.de der diese Korrelation gut erklärt. Hoffe der Ersteller hat nichts dagegen.

Kann man Patienten mit besonderem Risiko erkennen und Empfehlungen aussprechen ?

Vor der Bildung spezifischer Antikörper übernehmen Collektine (Mannose-bindende Lektine) eine Rolle in der Infektabwehr, indem sie Bakterien und Viren über Oberflächen-Glycoproteine erkennen und durch Aktivierung des Komplement-Systems zerstören (Howard).
Collektine zirkulieren im Blut (als mannose-binding lectin, MBL), existieren aber auch ortsständig, vor allem in der Lunge als surfactant protein (SP) A und D. Es wurde gezeigt, dass SP-D in der Lage ist, das SARS-Coronavirus zu binden (Watson). Die Konzentration in der Lunge nimmt mit dem Alter ab (Betsuyaku), was zur beobachteten hohen Sterblichkeit alter Menschen in der gegenwärtigen Epidemie beitragen könnte. Obwohl das im Serum zirkulierende MBL bei einer Tröpfcheninfektion über die Lunge eine untergeordnete Rolle bei der Infektabwehr spielen sollte, wurde gezeigt, dass Polymorphismen in diesem Protein ein erhöhtes Risiko für SARS-Infektionen darstellen (Eddie). Die Rolle von Collektinen bei der Abwehr von Coronaviren scheint also gut belegt.
Polymorphismen von Serum-MBL sind nicht allzu selten und tragen ein erhöhtes Risiko von Infekten im Atemwegsbereich (Cedzynski) aber auch von wiederkehrender Otitis Media im frühen Kindesalter (Wiertsema, Darmawan), können also schon auf Grund der Krankengeschichte ohne aufwendige genetische Analyse vermutet werden.
Betsuyaku et al haben auch gezeigt, dass Rauchen einen negativen Einfluss auf die Konzentration von SP-A und D hat. Obwohl dies eigentlich ein naheliegender Gedanke sein sollte, habe ich keine Untersuchungen zum Einfluss des Rauchens auf den Verlauf der SARS-Erkrankung finden können. Für den hierzulande wenig beachteten Ausbruch des MERS-Coronavirus im Nahen Osten 2014 wurde Rauchen jedoch als unabhängiges Infektionsrisiko beschrieben (Alraddadi).
Strukturell zeichnen sich die Collektine durch eine Kollagen-ähnliche Domäne aus, über die das Komplement-System aktiviert wird (Howard). Die Synthese der Collektine ist damit, wie die der Kollagene, direkt von Vitamin C abhängig.
Diese Informationen zusammen begründen die folgende Empfehlungen:
• Für eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C sollte gesorgt werden.
• Patienten mit häufigen Infektionen im Kindesalter einschließlich Otitis Media haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko zu erkranken und sollten besondere Vorsicht walten lassen.
Dr. med. Volkmar Günzler-Pukall
Literatur
Alraddadi et al., Emerg Infect Dis. 2016 Jan; 22: 49–55
Betsuyaku et al., Eur Respir J 2004 ; 24 :964-970
Cedzynski et al., Clin Exp Immunol 2004; 136:304–311
Darmawan et al., Int J Otolaryngol 2018:6178159, eCollection 2018
Eddie et al., J Infect Dis 2005, 191: 1697–1704
Howard et al., Semin Immunopathol 2018 ; 40 :75-85
Watson et al., J Innate Immun 2019 ; 11 :13-28
Wiertsema et al. J Allergy Clin Immunol. 2006; 117:1344-50

Zudem gibt es in nachfolgendem Link zahlreiche Studien zum positiven Effekt von Vitamin C.

Derzeit laufen tatsächlich ca. 30 Studien zu Vitamin C und Covid-19.
Alle ignorieren die Vitamine denn doch nicht. Trump hatte ja auch welche bekommen.

Ein internationales Konsortium von Wissenschaftlern, Ärzten, Professoren, etc. hat eine Vitamin C Kampagne gestartet und die Länder aufgefordert Vitamin C offiziell zu den Maßnahmen gegen Covid-19 hinzuzufügen.

Was für Otto Normalverbraucher wichtig ist, ist deren Aussage das die Daten für Vitamin C genau so stark sind, wie die für den Einsatz von Vitamin D und Vitamin C das Potential hat die Virusreplikation mit geringen Kosten in einer frühen Infektionsphase zu unterdrücken und schwere Covid-19 Erkrankungen zu verhindern, was das Gesundheitssystem stark entlasten wird.

Aber lest selbst. Die empfohlene Einnahme steht dort auch.
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