Hoffnung auf Impfstoff?

Weltweit wird ja geforscht und getestet um einen Corona-Impfstoff zur Verfügung stellen zu können.

Einen ersten Durchbruch dürfte man nun in den USA erreicht haben, es ist anzunehmen, dass da DT da vor der Wahl auch entsprechend Druck macht…

Projekte laufen einige …

Gegen SARS-CoV-2, das erst seit etwa Neujahr bekannt ist, sind binnen kurzer Frist mindestens 131 Impfstoffprojekte angelaufen: Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt derzeit 118 (Aufstellung vom 15.05.2020). Dazu kommen noch mindestens 13 weitere Projekte, die sie noch nicht verzeichnet. Es sind Projekte der folgenden Unternehmen und Institute:

Impfstoffe zum Schutz vor Covid-19

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Ich würde ja eher Freiwilligkeit bevorzugen. :smiley:

Am besten Sie regeln dann auch gleich schon vorher das Entschädigungsverfahren für Impfschäden europaweit.:sunglasses:

In den USA funktioniert das Entschädigungsverfahren im Gesundheitssystem anders als bei uns. Deshalb sind manche Medikamente, die hier sogar Kinder bekommen, dort generell für Menschen nicht zugelassen und kritische Medikamente bekommen als Warnung ein Blackboxlabel.
Da das bei uns anders ist, kann Pharma in Europa den Dreck weitervertreiben, für den sie in den USA Milliarden an Entschädigung zahlen mussten und der dort vom Markt genommen wurde. Bestes Beispiel Vioxx.

Trump soll bereits Impfstoffhersteller von ihrer Regresspflicht freigestellt haben, wie ich letztens gelesen hatte. Da kann man sich vorstellen, welche Impfschäden die Impfstoffhersteller selbst durch die Impfung erwarten.:sunglasses:

DT braucht noch vor den Wahlen im Nov. einen Erfolg, angekündigt hat er ja schon dass es einen geben wird bis Ende des Jahres…

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat sich heute gegen eine Impfpflicht in Sachen Coronavirus ausgesprochen, diese werde es nicht geben. „Meine Erwartung und Hoffnung ist, dass die Krise so manifest da ist, dass das auf freiwilliger Ebene auch erreichbar ist“,

Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) befürwortet unterdessen dezidiert eine Impfpflicht gegen Covid-19, sobald es einen sicheren Impfstoff gebe. Er gehe aber ohnehin von einer hohen Impfbereitschaft aus.

DT will wohl der Erste sein, ist ja auch wichtig für seine Wahl…

Wir haben doch Anfang Mai auch schon 7,4 Milliarden in Impfstoffe investiert.

Zu den Gastgebern der Konferenz zählten neben der EU unter anderem Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und Saudi-Arabien, das den Vorsitz der G20 innehat. Als Partner waren die Weltgesundheitsorganisation WHO, die Bill & Melinda-Gates-Stiftung, die Impfallianz Gavi und die Weltbank mit dabei.

Russland sowie die USA beteiligten sich dagegen nicht an der Konferenz. US-Präsident Donald Trump hatte die WHO zuletzt scharf kritisiert und unter dem Namen „Operation Warp Speed“ ein eigenes Programm zur Beschleunigung der Impfstoff-Entwicklung gestartet.

Corona ist ein Milliardengrab…

  • Mrd für Impfstoff-/Medikament - Entwicklung
  • Mrd an Wirtschaftsleistung vernichtet
  • u.U. Mrd an gesundheitlichen Folgekosten weil OPs verschoben wurden, Kuranstalten geschlossen waren, erforderliche Psychotherapien uvm.

Wenn eine Impfung gegen Corona-Viren auch nur 21% Impfefffektivität erreicht wie bei den Grippeimpfungen 2018/19 wird das auch nicht der große Schutz werden, den sich viele erhoffen.

Allerdings.
Nicht zu vergessen die gesundheitlichen Schäden der Überlebenden, die schwer daran erkrankten.
Dabei ist ein Ende noch gar nicht abzusehen.

Wir wissen immer noch nicht, ob es überhaupt Immunität gibt, aber es werden schon massenhaft Impfstoffe entwickelt.
Wir wissen noch nicht, wie Lauterbach sagte, ob leicht Infizierte nach Monaten einen schweren Krankheitsausbruch erleben werden.
Wir wissen viel zu wenig und kennen nicht einmal die möglichen Folgen.

Die normalerweise lange Entwicklungszeit von Impfungen, die sowieso niemals darauf getestet werden müssen, ob sie krebserregend, mutagen oder selbst krankheitsinduzierend etc. sind, hat ja gute Gründe.
Es ist bekannt, dass verschiedene Impfungen bis weit in die 70-er Jahre mit einem Affenvirus verseucht waren, der zu einer höheren Krebsanfälligkeit der Geimpften führt. Das kanadische Gesundheitsministerium hatte dazu vor Jahren einen ausführlichen Bericht auf seiner Website und dies bestätigt.

Mit Impfungen sind ebenfalls Berge an Risiken verbunden.
Jetzt panschen alle im Schnelldurchgang Impfungen zu einem Virus zusammen, bei denen in der kurzen Zeit nicht einmal ansatzweise die Risiken erfasst werden können. Impfungen, zu denen es in Bezug auf Sars-Cov und Coronaviren seit Jahrzehnten nicht geglückt ist einen wirkungsvollen Impfstoff oder einen ohne schwere Gesundheitsschäden herzustellen.

Diese SARS-CoV-Impfstoffe induzierten alle Antikörper und schützten vor einer Infektion mit SARS-CoV. Die Exposition von Mäusen, denen einer der Impfstoffe verabreicht wurde, führte jedoch zum Auftreten einer Immunopathologie vom Th2-Typ, was darauf hindeutet, dass eine Überempfindlichkeit gegen SARS-CoV-Komponenten induziert wurde. Vorsicht bei der Anwendung eines SARS-CoV-Impfstoffs beim Menschen ist geboten.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22536382/

Ich hoffe, es ist jedem klar, dass das für die Menschheit noch viel grausiger ausgehen kann, als das Virus selbst.

Zudem- Man impft normalerweise Gesunde, damit sie nicht krank werden. Was wird mit denen passieren, die durch eine Infektion Reste des Virus in sich tragen?
Es gibt eine Impfung für Hunde gegen eine Infektion, mit der das Immunsystem gut fertig wird und die weit verbreitet ist. Impft man bereits infizierte Hunde gegen diese Infektion, ist die Chance groß, dass die Erkrankung aktiviert und der Hund sehr krank wird.

Impfungen auf Basis von menschlichen Antikörpern sind vielleicht nochmal was anderes. Aber wenn man den Antikörper gegen eine Sars-Cov-2 Mutation intus hat, ist die Sache mit der Reaktivierung immer noch nicht klar und auch noch nicht bekannt, ob man mit einer Impfung, wie die von mir in einem Thread gepostete Studie andeutet, sehr viel anfälliger für eine andere Sars-Cov-2 Mutation wird.

Ich denke, das vielen Menschen nicht klar ist, welch hohes Risiko eine Impfung darstellt.

Weshalb vergleichst Du genau mit der Grippeimpfung 18/19? Wenn man den Artikel liest, war der Impfstoff ein Impfstoff gegen vier u terschiedliche Stämme, von denen 2 dann tatsächlich in der Grippewellen vertreten waren.

Bei diesen beiden Stämmen hatte der Vierfachimpfstoff bei Influenza A(H1N1) eine sehr gute Wirksamkeit von ca. 61% (95% KI 31-78%). Bei Influenza A(H3N2) dagegen keine statistisch nachweisbare Wirksamkeit. Für die beiden anderen Typen, die kaum vertreten waren, konnten mangels ausreichender Fallzahlen keine Wirksamkeitsberechnung erfolgen.

Bei dem aktuellen SARS2-Virus handelt es sich um ein völlig anderes Virus als bei den zahlreichen Stämmen der Grippeviren, weshalb die Daten von Grippeimpfstoffen mMn nicht viel über einen möglichen Covid-Impfstoff aussagen.

Gruß Mathie

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Da Coronaviren auch weniger stark mutieren als Influenzaviren kann man davon ausgehen, dass ein Impstoff gegen COVID-19 auch besser funktioniert als ein Grippeimpfstoff, wo das Virus schnell sich verändert.

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Zumindest gibt es auch beim Sars-Cov-2 viele verschiedene Mutationen und offensichtlich auch genetische Komponenten, die unterschiedlich stark anfällig machen könnten, was auch ein Grund dafür sein könnte, warum die Folgen in den Ländern unterschiedlich sind.
Erst letzte Woche hat mir ein Mitarbeiter aus dem Gesundheitssystem erklärt, das bei uns andere Sars-Cov-2 Mutationen unterwegs sind, als in anderen Ländern und es deshalb bei uns bislang nicht so schlimm wie in anderen Ländern wäre.

Zur relativen Wirkungslosigkeit der Grippschutzimpfung gab es schon massenhaft Studien. Zudem kommt eine aktuelle Studie zu dem Schluss, dass man durch die Grippeschutzimpfung anfälliger für Infektionen mit anderen Viren wird.

Eine Influenza-Impfung kann das Risiko für andere Atemwegsviren erhöhen, ein Phänomen, das als Virusinterferenz bezeichnet wird.
Die Untersuchung der Virusinterferenz durch bestimmte Atemwegsviren zeigte gemischte Ergebnisse. Von Impfstoffen abgeleitete Virusstörungen waren signifikant mit Coronavirus und humanem Metapneumovirus assoziiert.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31607599/

Was das bedeutet

Grippeimpfstoff kann Sie anfälliger für Coronavirus machen. Wenn Sie vorhaben, einen Grippeimpfstoff zu erhalten, sollten Sie diese Zusammenfassung lesen und sie auch mit Ihren Pro-Impfstoff-Freunden teilen.

Ergebnisse: Die Daten umfassten 170 Millionen Episoden von Pflege und 7,6 Millionen Todesfälle. Das 65. Lebensjahr war mit einem statistisch und klinisch signifikanten Anstieg der saisonalen Influenza-Impfrate verbunden. Es gab jedoch keine Hinweise darauf, dass die Impfung die Krankenhauseinweisungen oder die Sterblichkeit älterer Menschen verringerte. Die Schätzungen waren präzise genug, um Ergebnisse aus vielen früheren Studien auszuschließen.

Gegenwärtige Impfstrategien zur Priorisierung älterer Menschen sind möglicherweise weniger wirksam als angenommen, um die schwerwiegende Morbidität und Mortalität in dieser Population zu verringern, was darauf hindeutet, dass möglicherweise zusätzliche Strategien erforderlich sind.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32120383/

Danke für die ausführlichen Infos. Es gibt sicherlich Impfungen, die sehr wichtig sind wie z. B. Tetanuss, Polio, etc… Die Grippeimpfungen wie auch verschiedene andere gehören wahrscheinlich nicht dazu.

Das kann bedeuten, dass wir Menschen einen Weg finden sollten, mit den Coronaviren zu leben - so wie mit allen anderen Erkrankungsmöglichkeiten auch. Also ganz normal, ohne Mundschutz, Impfnachweis und Berührungsängste anderen gegenüber.

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Ich hab mich die meisten Jahre auch gegen Grippe impfen lassen. Einfache Überlegung: Impfung wird bei uns im Unternehmen angeboten, kostet mich ein paar Mausklicks um meinen Namen einzutragen und 5 Minuten Zeit um den Doktor zu grüßen und geimpft zu werden.
Damit verringere ich mein Risiko von 2 Wochen Krankheit deutlich. Selbst wenn es in einem Problemjahr nur 21% Reduktion waren, lohnt sich der Aufwand dennoch.
Außerdem tut man noch was gutes für die Allgemeinheit, wenn man die Viren nicht weiter verbreitet.

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Worauf stützt du denn deine Aussagen, dass Grippeimpfungen „nicht wichtig“ wären und wie kommst du daraus zu dem Schluss, wir sollten mit Coronaviren leben. Und zu deinem offenbar recht weit reichenden Impfzweifel gesellt sich dann noch eine Überflüssigkeit des Mundschutzes?

Sorry, aber ich kann davon genau nichts nachvollziehen.

„Einen Weg finden mit dem Virus zu leben“ heisst dann wohl die Schwachen sterben und langfristig Folgeerkrankten leiden lassen? Frei nach dem Motto „die Starken setzen sich durch“ anstatt Vorkehrungen gegen eine weitere Ausbreitung zu treffen?

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Ein Arzt, der auf Facebook rät, medizinische Informationen an Freunde die Impfungen befürworten weiter zu leiten, das erscheint mir wenig seriös. Ob Impfungen sinnvoll sind oder nicht, ist immer eine individuelle Entscheidung. Laien da via Facebook von anderen Laien irgendwelche Infos weiterleiten zu lassen, ist nicht, was ich von einem seriösen Arzt erwarte

Also mal Tante google gefragt und darauf gestoßen, dass ihm in Washington State eine Lizenz zum Praktizieren verweigert wurde und er für drei Jahre von einer erneuten Bewerbung ausgeschlossen wurde.

Sein unprofessional conduct (wäre in Deutschland sowas wie standeswidriges Verhalten) ist Grund genug gewesen, ihm kein Lizenz zum Praktizieren als Arzt zu geben:

3.3 Based upon Findings of Fact 2.4 through 2.15, Respondent has engaged in unprofessional conduct in violation of RCW 18.130.180(1) and (1 7). The Commission determines that sufficient grounds exist to take disciplinary action against Respondent to deny his application for a license to practice as a physician in the state of Washington, pursuant to RCW 18.130.160.

https://quackwatch.org/cases/board/med/rowen/

Wieso hältst Du Rowen hier für zitierenswürdig. Was ist seine Expertise im Zusammenhang mit Impfstoffentwicklung im allgemeinen und einer Impfung gegen Covid-19 im Besonderen?

Gruß Mathie

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Wenn du mich nicht verstehen kannst, Helmi, hole ich mal ein bisschen aus.

Die größte Kraft des Lebens ist die Liebe. Selbst im alten Testament findest du Aussagen wie: Liebe deinen nächsten wie dich selbst. Leider haben die Religionen es seit Anbeginn nicht geschafft, Andersgläubige und andersdenkende ebenso zu lieben wie sich selbst.

Nun wer liebt, hat auch Vertrauen. Wer Kinder hat, kennt sicherlich die bedingungslose Liebe von Eltern und Kindern zueinander. So eine bedingungslose Liebe hat man vielleicht auch noch zu seinen Großeltern.

Und nun soll es solange Mundschutz und Abstand geben, bis ein Impfstoff gefunden ist. Mundschutz und Abstand sind das Gegenteil von Liebe, es ist eher ein von Angst geprägtes Verhalten um sich selbst zu schützen. Lasst die Älteren doch selbst entscheiden, ob sie Abstand zu ihren Verwandten, Kindern und Enkeln haben wollen!

Bisher sind die Menschen mit allen Erkrankungsmöglichkeiten so umgegangen, dass keine „künstliche Distanz“ zum anderen geschaffen worden ist. Und das Hoffen auf einen Impfstoff, der selbst durchaus zu Erkrankungen führen kann und wahrscheinlich nur eine relativ geringe Impfeffektivität hat, wird wahrscheinlich auch keine Lösung.

Vielleicht gibt es gar keine Lösung, außer mit dem Risiko zu leben. Wie will man denn mit zukünftig entstehenden Erkrankungen (Covid 20, Covid 21, etc) umgehen? Wieder ein Lockdown?

Wahrscheinlich werden in Akrika, Asien und Südamerika deutlich mehr Menschen an Hunger aufgrund des weltweiten Lockdown sterben als an Corona. Das ist eine fatale Entwicklung!

Generell ist das Leben nun mal gefährlich und man kann sich nicht vor allen Risiken schützen. Wir sollten auch die anderen Risiken unseres Handelns beachten und eine ausgewogene Entscheidung für den Umgang damit treffen.

Von daher glaube ich, dass wir einfach mehr Mut zu uns selbst und weniger Vertrauen zu einem Staat haben sollten, der am ehesten sich selbst und seinen von ihm geschaffenen Strukturen hilft. Siehe die seit Jahren laufende Umverteilung von Macht und Geld von unten nach oben.

Ein möglicher Weg um das wieder zu verändern, könnte z. B. so etwas sein:

Der griechische Philosoph Aristoteles schrieb in seinem Werk Politica : „Ich bin beispielsweise der Meinung, dass es als demokratisch anzusehen ist, wenn die Herrschenden durch das Los bestimmt werden, während Wahlen als oligarchisch betrachtet werden müssen. https://de.wikipedia.org/wiki/Demarchie

Ich verstehe deinen philosophischen Ansatz schon, aber ich verstehe nicht wie man komplett den Bezug zur Realität ignorieren kann.

Es gibt doch keine Mundschutzpflicht in den eigenen vier Wänden und auch in der Familie gibt es keine Abstandspflicht „bis ein Impfstoff gefunden ist“. Oder geht es dir jetzt um die Liebe und Nähe zu deinen Mitmenschen beim einkaufen?

Zugegebenermaßen find ichs auch besser den Gesichtsausdruck anderer Menschen in der Öffentlichkeit deuten zu können, allerdings war die gute Laune und die Liebe die mir beim einkaufen bisher entgegengebracht wurde auch überschaubar.

„Die größte Kraft des Lebens ist die Liebe“ will ich nicht bestreiten. Wer darüber aber Sinn und Versand fallen lässt, dem geht die Lebenskraft auch irgendwann aus. Es gibt halt auch eine medizinische Realität und Liebe allein hilft auch nicht mehr, wenn du dich mit Sars-CoV-2 infiziert hast und erkrankst.

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