Erfahrungsbericht von @Niesl aus Deutschland

@Niesl wie ging es denn weiter?

Chronologie:
Dienstag
Habe nach Erhalt des negativen Tests am Dienstag mehrfach bei der Corona Hotline angerufen die aber beim Gesundheitsamt nur Tickets eröffnen können, aber deren Status nicht einsehen können. Eine direkte Durchwahl zum Gesundheitsamt haben die auch nicht. Aussagen:
*War wohl falsch positiv, was wohl recht h√§ufig passiert (erst k√ľrzlich h√§tte einer wegen Kaugummi kauen ein positives Ergebnis bekommen).
*Ich h√§tte ja noch keine Quarant√§ne Anordnung bekommen, also k√∂nnte ich auch raus, was er an meiner Stelle auch tun w√ľrde. W√§re aber nur eine Empfehlung.

Praxis der Hausärztin geschlossen

Mittwoch:
Praxis der Hausärztin geschlossen
Ich befinde mich weiter in häuslicher Quarantäne

Donnerstag:
Ich befinde mich weiter in häuslicher Quarantäne.

Anruf bei Hausärztin. Aussagen:
*Sie wäre gerade erst auf einer Fortbildung gewesen. PCR Tests wären viel zu sensibel. In der Praxis gäbe es mehr falsch positive als falsch negative Test (Verunreinigung usw.)
*Sie ist sicher dass der Test falsch positiv war und der Test zudem (er lag ihr vor) eigentlich nicht als positiv gewertet werden darf.

Gesundheitsamt ruft gegen 15 Uhr an. Aussagen:
*Nach R√ľcksprache mit einer Amts√§rztin bin ich als negativ zu betrachten.
*Anordnung der Quarantäne ist aufgehoben (habe bis dahin nie eine erhalten)
*Falsch positive Test kommen halt vor
*Ich solle die nächsten Tage vorsichtig sein und eine FFP2 Maske tragen.

Freitag:
Ich habe die Selbstquarantäne aufgelöst.
Die Quarantäne Anordnung (10 Tage) mit Datum vom vergangenen Samstag geht mir postalisch zu.

Fazit:
Nicht ohne Verdacht testen lassen. Immer zwei Tests parallel machen.
Ich hatte Gl√ľck dass ich bis auf meine Partnerin keine Kontakte hatte und somit niemand mit reingezogen habe.

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Danke f√ľr deine Antwort. :slightly_smiling_face:

Nach meinem Verst√§ndnis ist es derzeit so, dass man sich nach der R√ľckkehr aus einem Risikogebiet per gesetzlicher Vorgabe sowieso in Quarant√§ne zu begeben hat.
Da muss das Gesundheitsamt nicht sofort etwas anordnen. Zumal die aktuell heillos √ľberfordert sein d√ľrften.


Kann aber sein, dass Du mit der offiziellen Quarant√§neanordnung den finanziellen Ausfall √ľber das Infektionsschutzgesetz geltend machen kannst.

Du hattest ja zudem einen positiven Test, mit einem CT-Wert der f√ľr eine √ľberstandene oder beginnende Infektion sprach. Falsch positiv kann nat√ľrlich auch vorkommen, aber viel seltener als falsch negativ.

Dass die Tests nicht optimal sind und niemals optimal werden, davon bin ich schon lange √ľberzeugt. Denn so viel wie ich am Anfang dar√ľber gelesen habe, wie viele Menschen in China und anderswo trotz Symptomen und medizinisch eindeutiger Untersuchungsergebnisse ein negatives Testergebnis hatten, vereinzelt bis zum 8. Test, l√§sst es bei mir wenig Vertrauen in die Tests aufkommen. Ganz zu schweigen von den Berichten zu Menschen, die am Post-Covid-Syndrom leiden, darunter auch Wissenschaftler, die teils nie positiv getestet haben.

Im Gegensatz zu deiner √Ąrztin denke ich, dass die positiven Tests zuverl√§ssiger sind, als die negativen. Die werden 2x √ľberpr√ľft. Die negativen Tests aber nicht. Wobei man anhand von Studien wei√ü, dass das Fenster f√ľr positive Werte sowieso sehr eng ist. Wie viele falsch positive PCR-Ergebnisse haben wir, und warum so wenige?
Soweit ich erinnere, hatte Italien bei seinen Schnelltests im Fr√ľhjahr 10% falsch negative Ergebnisse angegeben.

Man darf auch nicht vergessen, dass asymptomatisch Infizierte völlig gesund sein können, ohne die geringsten Anzeichen einer Erkrankung und trotzdem infektiös. Die Tests wurden alle auf Basis des Sars-Cov2 erstellt.

China hatte die asymtomatisch Erkrankten am Anfang erst gar nicht gemeldet, bis sie selbst merkten, welches Risiko es darstellte, wenn asymptomatisch erkrankte √Ąrzte die Kranken betreuten.
Es gibt Studien, wonach die asymptomatisch Erkrankten im Fr√ľhjahr irgendwo zwischen 50% und 75% lagen.

Bald sollen ja die AK-Schnelltests kommen, die mit 97% Sicherheit zeigen sollen, ob man eine Covid-Infektion hatte und angeblich bereits ab dem 2. oder 3. Tag der Infektion feststellen können sollen, ob eine Infektion vorliegt.
In den USA sollen sie f√ľr 5 Dollar erh√§ltlich sein, soweit ich erinnere.

Ich selbst denke- Besser umsonst in Quarantäne, als weitere Menschen infiziert.
Dein Bericht zeigt meiner Ansicht nach vor allen Dingen, dass es ist einfach eine völlig bescheidene Situation ist, in der wir uns befinden. :mask:

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Shit happens. Erst einmal ist es in Bezug auf die Demokratie eigentlich sehr gut, dass auch das veröffentlich wird.
Momentan wei√ü ich aber nicht, ob die Ver√∂ffentlichung nicht etwas bewirkt, was wir uns derzeit nicht w√ľnschen.

Da ich der Ansicht bin, dass die Tests alle Probleme haben, die teils auch am Krankheitsverlauf liegen, orientiere ich mich in erster Linie an der Zunahme der Kranken und Verstorbenen.

Und die kann man mittlerweile √ľberall sehen. √Ėsterreich, das die Nachvollziehbarkeit durch seine durchgehenden Meldungen in Form einer einfachen Liste sehr einfach macht, zeigt bereits jetzt mehr hospitalisierte Menschen wegen Covid-19 als jemals zuvor.
Bei uns wurden heute 89 Verstorbene gemeldet. Wann hätten wir das zuletzt.
Gestern wurde ein Intensivpatient aus den Niederlanden nach M√ľnster in die Klinik gebracht, weil die NL dicht sind und keinen Platz mehr frei hatten.
Gestern ist eine der Frauen vom Hennafest in Hamm nach 6 Wochen Intensiv gestorben. Etwas √ľber 40 Jahre alt und ohne Vorerkrankungen.

Man könnte es auch so sehen, dass es offensichtlich keine so große Rolle spielt, wenn immer x% Tests falsch sind.

@Niesl Langsam denke ich, dass ich daran glauben wollte, das die PCR-Tests tats√§chlich beweisen w√ľrden, das jemand infiziert ist, wenn der Test positiv ist.
Obwohl es die ganze Zeit √ľber mehr als zweifelhaft ist, dass das so stimmt und deine √Ąrztin lange nicht die einzige ist, die sich so ge√§u√üert hat.
Schlie√ülich gibt es die ganzen Monate √ľber bereits zahlreiche Berichte und Studien, die das nicht als belegt ansehen. Trotzdem wollte ich den Aussagen deiner √Ąrztin Ende Oktober absolut nicht glauben. Man findet eben immer nur das, wonach man sucht.

Tatsächlich hat ein portugiesisches Gericht letzten Monat eine Quarantäne aufgehoben, da es unter Bezug auf eine wissenschaftliche Veröffentlichung im Lancet zu PCR-Tests keine Beweise finden konnte, dass ein positiver PCR-Test bedeutet, dass der positiv Getestete auch infiziert wäre.

Der PCR-Test ‚Äěkann zweifelsohne nicht feststellen, dass ein positives Ergebnis tats√§chlich der Infektion einer Person durch das SARS-CoV-2-Virus entspricht‚Äú, sagte das Berufungsgericht von Lissabon.

Die Richter folgerten mit den Worten: ‚ÄěDas Problem ist, dass diese Zuverl√§ssigkeit in Bezug auf wissenschaftliche Beweise (und in diesem Bereich muss sich der Richter auf das Wissen von Experten auf diesem Gebiet verlassen) als mehr als umstritten gezeigt wird.

‚ÄěBei so vielen wissenschaftlichen Zweifeln, die von Experten auf diesem Gebiet ge√§u√üert wurden und die hier f√ľr die Zuverl√§ssigkeit solcher Tests von Bedeutung sind, werden die Parameter ihrer Leistung ignoriert und es wird keine Diagnose durch einen Arzt gestellt.
In Anbetracht des Bestehens einer Infektion und eines Risikos könnte dieses Gericht niemals feststellen, dass C … das SARS-CoV-2-Virus hatte und dass A., B … und D … ein hohes Risiko hatten ", Schloss das Urteil in Bezug auf den Fall, der letztendlich die Zuverlässigkeit der Tests in Frage gestellt hat.

Nat√ľrlich stellt nicht das Urteil die PCR-Tests in Frage, sondern die Wissenschaftler selbst.
In dem im Lancet veröffentlichen Papier heißt es:

Das Papier f√§hrt fort: ‚ÄěEin l√§ngerer Virus-RNA-Shedding, von dem bekannt ist, dass er Wochen nach der Genesung anh√§lt, ‚Äěkann‚Äú ein m√∂glicher Grund f√ľr positive Tupfertests bei Personen sein, die zuvor SARS-CoV-2 ausgesetzt waren. Wichtig ist jedoch, dass keine Daten darauf hindeuten, dass der Nachweis geringer Mengen an viraler RNA durch RT-PCR mit Infektiosit√§t gleichzusetzen ist, es sei denn, infekti√∂se Viruspartikel wurden mit Methoden auf Laborkulturbasis best√§tigt.

‚ÄěZusammenfassend l√§sst sich sagen, dass falsch positive COVID-19-Tupfer-Testergebnisse im aktuellen epidemiologischen Klima in Gro√übritannien zunehmend wahrscheinlich sind, mit erheblichen Konsequenzen auf pers√∂nlicher, gesundheitlicher und gesellschaftlicher Ebene (Panel).‚Äú

Kein Grund zu denken, dass es bei uns anders wäre. :mask:
Selbst der WHO scheint das Problem mittlerweile bekannt zu sein. Daher hat sie einen Alarm f√ľr Medizinprodukte ausgel√∂st:

Bis vor kurzem hatte ich gedacht, dass es keine bessere Methode als die PCR-Tests als Schnelltests gibt und hatte die ganzen Kritiken daran einfach ignoriert. :mask:
Obwohl ich die Unzuverlässigkeit der PCR-Tests schon durch Berichte aus China kannte, da schwer Erkrankte teils sehr lange und wiederholt einen negativen PCR-Test haben konnten und die Covid-Erkrankung erst mit zahlreichen Untersuchungen einschl. CT nachgewiesen werden konnte.
Besser viele Menschen in Quarant√§ne als Infizierte, die unkontrolliert unter uns leben, dachte ich. Wie man in diesem Forum √ľber die Monate hinweg sehr sch√∂n nachverfolgen kann.
Jetzt wei√ü ich allerdings, dass es g√ľnstige DNA-Tests gibt, die eine Infektion beweisen oder ausschliessen k√∂nnten und dass es sehr auf die Qualit√§t der PCR-Tests und nach was genau sie suchen, die Entnahme usw. ankommt.

Vor dem Hintergrund, dass die Tests weltweit Millionen Menschen als infiziert markieren, die in Wirklichkeit gar nicht alle infiziert sind, nicht anderes bedeutet ja falsch-positiv, muss ich daher bezweifeln, das meine bisherigen Ansichten so ganz richtig waren.

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Dass nicht jeder PCR-positiv getestete bei Vorhandensein des Virus erkrankt und auch ansteckend ist, ist doch allgemein bekannt.

Das k√∂nnen Erkrankungen sein, die schon weitestgehend ausgeklungen sind oder es k√∂nnen geringe Virenmengen sein, die f√ľr eine Vermehrung nicht ausreichen.

Unklare Testergebenisse bei geringen Virenmengen k√∂nnen aber auch in fr√ľher Phase der Erkrankung auftreten oder wenn der Abstrich nicht optimal durchgef√ľhrt wurde.

F√ľr eine nicht-erkrankte, nicht-infekti√∂se Person ist es nat√ľrlich √§rgerlich, wenn man in Quarant√§ne gesteckt wird, obwohl es nicht notwendig w√§re. Umgekehrt w√§re es aber sehr viel problematischer eine erkrankte, ansteckende Person nicht in Quarant√§ne zu stecken.

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Der gro√üe Unterschied zwischen meiner vorherigen und der aktuellen Beurteilung d√ľrfte darin liegen, dass es nicht nur ein geringer Prozentsatz sein d√ľrfte, der falsch-positiv getestet wird. Das k√∂nnten weltweit unvorstellbar viele Menschen sein. Denn in der Realit√§t geht es nicht um Tests unter Studienbedingungen, mit denen uns fortw√§hrend die Superresultate vorgegaukelt werden.
Und das ändert im Prinzip alles.

Der von @douglasflyer gepostete Artikel ist ganz grundsätzlich falsch.
Nicht das Gericht hat die PCR-Tests als unsicher und nicht ausreichend bemängelt. Die bei Lancet veröffentlichte Studie, auf die sich die Richter bezogen haben, hat das mit sehr klaren und deutlichen Worten getan.

Wie realistisch ist es denn, dass die WHO eine Warnung herausgibt, wenn mit den Tests alles in Ordnung wäre?
Wie realistisch ist es denn, dass sie das ohne Grund erst jetzt tut, wo wir das alle schon lange wissen und nicht nur die √Ąrztin von @Niesl die Tests als unzuverl√§ssig kritisiert hat?
B√∂se Zungen sagen nun, dass die WHO erst jetzt, nachdem klar war, dass die Impfstoffe √ľberall zugelassen werden, die Labore zur Korrektur auffordert hat, da mit einer Korrektur des CT-Werts und einiger anderer Parameter ganz automatisch mit Einf√ľhrung der Impfungen schlagartig auch die positiven Testergebnisse weniger werden.
Auch wenn die Impfungen nicht funktionieren, wird es damit ganz rasch so aussehen können, als wäre dies der Fall.
Diese Logik ist leider nicht von der Hand zu weisen, sondern macht im Gegenteil sogar ausgesprochen viel Sinn. Bin daher schon sehr gespannt, wie es weitergeht. :mask:

Dabei finde ich es schon sehr faszinierend, dass √Ėsterreich am 28.12.20 gleich mit einem Schlag 54.002 Infizierte von den derzeit Infizierten abgezogen hat. :rofl: :mask:

Wie kann es denn √ľberhaupt sein, dass 60 Menschen positiv getestet wurden, von denen nachher bei einer √úberpr√ľfung nur 2 als positiv best√§tigt wurden, wenn diese Tests angeblich so sicher sind? Das ist doch ein Widerspruch in sich. Ein Widerspruch, von dem man mehrfach lesen konnte.
Wie viele falsch-positive Tests h√§tte man wohl gefunden, wenn man alle Tests ein zweites Mal √ľberpr√ľft h√§tte?
Wie viele Fehlerm√∂glichkeiten gibt es denn √ľberhaupt bei diesen Tests? Zahlreiche. Die so simpel wie falsche Probenentnahme, falsche Lagerung, Verschmutzung, Kreuzreaktion, etc. sein k√∂nnen.

Technische Probleme wie Kontamination w√§hrend der Probenahme (z. B. ein Tupfer ber√ľhrt versehentlich einen kontaminierten Handschuh oder eine kontaminierte Oberfl√§che), Kontamination durch PCR-Amplikons, Kontamination von Reagenzien, Kreuzkontamination der Probe und Kreuzreaktionen mit anderen Viren oder genetischem Material k√∂nnen ebenfalls f√ľr falsch-positive Resultate verantwortlich sein.
Diese Probleme sind nicht nur theoretisch; Das US-amerikanische Zentrum f√ľr die Kontrolle und Pr√§vention von Krankheiten musste im M√§rz 2020 Testkits zur√ľckziehen, als sich herausstellte, dass sie aufgrund der Kontamination mit Reagenzien eine hohe Rate an falsch positiven Ergebnissen aufweisen.

Verschiedene Ma√ünahmen k√∂nnen dazu beitragen, falsch positive Ergebnisse zu minimieren und m√∂gliche Folgen abzuschw√§chen. Erstens sollten bei Labortests strengere Standards festgelegt werden. Dies umfasst die Entwicklung und Implementierung externer Qualit√§tsbewertungssysteme und interner Qualit√§tssysteme, z. B. die automatische verblindete Replikation einer kleinen Anzahl von Tests zur Leistungs√ľberwachung, um sicherzustellen, dass die falsch-positiven und falsch-negativen Raten niedrig bleiben, und um die Beseitigung einer Fehlfunktion zu erm√∂glichen Test zum fr√ľhestm√∂glichen Zeitpunkt. Zweitens sollten Pretest-Wahrscheinlichkeitsbewertungen in Betracht gezogen und klare evidenzbasierte Richtlinien zur Interpretation der Testergebnisse entwickelt werden. Drittens m√ľssen die Richtlinien zur Pr√ľfung und Verhinderung der Virus√ľbertragung bei Besch√§ftigten im Gesundheitswesen m√∂glicherweise angepasst werden. mit einem sofortigen zweiten Test, der f√ľr jeden Mitarbeiter des Gesundheitswesens durchgef√ľhrt wird, der positiv testet. Schlie√ülich sind dringend Untersuchungen zur klinischen und epidemiologischen Bedeutung eines l√§ngeren Virusausscheidens und zur Rolle von Menschen, die sich von COVID-19 erholen, bei der √úbertragung von Krankheiten erforderlich.
https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(20)30453-7/fulltext#bib5

Wobei es wie gesagt auch andere Wissenschaftler gibt, die seit Monaten auf bestimmte grundsätzliche Fehler und Probleme dieser PCR-Tests und der Zulassung allgemein hinweisen. Fehler und Probleme, die sich in Teilen ganz zufällig exakt auf das beziehen, das die WHO nun bemängelt hat.

Im Bereich der Klimaerw√§rmung habe ich jetzt Jahre lang verfolgt, wie bestimmte von der Industrie bezahlte Gruppen uns davon √ľberzeugen wollen, dass der Klimawandel nichts mit dem durch uns verbrauchten CO2 zu tun hat. Erstaunlich viele Menschen glauben ihnen.
Im aktuellen Fall kommt es mir fast vor, als w√ľrde sich Pharma ganz √§hnlicher Mittel bedienen.
Frage mich tats√§chlich, ob man die K√∂pfe der sogenannten Verschw√∂reren daf√ľr bezahlt, sich jeglicher wissenschaftlichen Kritik anzunehmen, damit jegliche Kritik nicht mehr ernst genommen wird.
Denn damit wird sichergestellt, dass es zu keiner ernsthaften Diskussion von berechtigten Kritiken in der √Ėffentlichkeit kommt.
Wer sich nicht n√§her mit den Verschw√∂reren und Kritikern und ihren Themen besch√§ftigt und nur den Mainstream-Medien glaubt und dazu auch noch Studien meidet, an dem gehen s√§mtliche berechtigten Kritiken vorbei. Sie werden damit f√ľr die √Ėffentlichkeit in eine Schublade gesteckt und auf diese Art und Weise nicht einmal mehr wirklich im √∂ffentlichen Raum bekannt, sondern bleiben mehr oder weniger im Untergrund stecken.

Dabei ist das, was die kritisierenden Wissenschaftler den PCR-Tests seit Monaten vorwerfen, durchaus ernsthaft und bedeutend. So bedeutend, dass Teile davon auch in der aktuellen WHO-Warnung enthalten sind.

  1. viel zu hohe Primer-Konzentration im Testprotokoll,
  2. 6 unspezifizierte Positionen in den Primer-Sequenzen,
  3. fehlende diagnostische Eignung zum Nachweis intakter, infektiöser Viren,
  4. 10 Grad Temperaturunterschied f√ľr Tm eines Primer-Paars,
  5. fehlende Spezifikation des CT-Werts,
  6. fehlende biomolekulare Validierung des Testprodukts,
  7. fehlende Positiv- und Negativ-Kontrollen im Hinblick auf SARS-CoV-2 und andere Corona-Viren,
  8. fehlende standard operational procedure (SOP) wegen vagem und fehlerhaftem Testdesign,
  9. fehlender peer review oder allgemeine Freigabe des Papers durch andere Wissenschaftler, nach dem die PCR-Tests designed wurden

Zu guter Letzt gibt es die Kritik anderer Wissenschaftler, dass ein positives Ergebnis mit einem weiteren, anderen DNA-Test bestätigt oder ausgeschlossen werden könnte.

Und dann gibt es sowohl nach dem aerzteblatt, als auch nach der betreffenden Lancet-Studie aus der Gerichtsverhandlung ganz grundsätzlich einen festgelegten Ablauf der Diagnoseerstellung auf Basis dieser PCR-Tests, die besagt, dass es immer noch Auslegungs- und Abschätzungssache eines Arztes ist, die Ergebnisse eines PCR-Tests in Zusammenhang mit dem Patienten zu bewerten.
Aus der Studie, die von völlig anderen Wissenschaftlern stammt, als denen, die Kritik an den eingesetzten PCR-Tests haben:

‚ÄěJedes diagnostische Testergebnis sollte im Zusammenhang mit der Wahrscheinlichkeit einer Krankheit vor dem Test interpretiert werden. F√ľr COVID 19 umfasst die Bewertung der Wahrscheinlichkeit vor dem Test Symptome, die Vorgeschichte von COVID-19 oder das Vorhandensein von Antik√∂rpern, eine m√∂gliche Exposition gegen√ľber COVID-19 und die Wahrscheinlichkeit einer alternativen Diagnose. Wenn eine geringe Wahrscheinlichkeit f√ľr einen Vortest besteht, sollten positive Ergebnisse mit Vorsicht interpretiert und eine zweite Probe zur Best√§tigung getestet werden.

Besonders auffallend ist allerdings, dass sich unsere Medien √ľberwiegend sehr viel M√ľhe geben, uns die diversen Kritiken als vollkommen unseri√∂s zu verkaufen.
Mein pers√∂nlicher Eindruck- Wir sind mittlerweile so dicht an der Volksverdummung angelangt, dass ich mich frage, ob wir √ľberhaupt noch in einer Demokratie leben. :mask: Wie soll man sich eine freie eigene Meinung bilden k√∂nnen, wenn die M√∂glichkeiten der Meinungsbildung gezielt durch die Medien manipuliert wird.

Denn wir haben ein Virus, bei dem mit den PCR-Tests eindeutig weder sicher erkannt werden kann, ob jemand infiziert ist oder ob er nicht infiziert ist. Ein Virus, das bereits mehrfach zum Unguten mutiert ist.
Und wir haben eine WHO, die vor allen Dingen von Pharma finanziert wird, der es ganz offensichtlich von Anfang an recht war, dass die Länder durchseucht werden, sonst hätte sie den Ländern von Anfang an empfohlen, einen anderen Weg zu gehen.
Dann k√∂nnte sie nat√ľrlich jetzt nicht daf√ľr werben, das Impfen mit komplett experimentellen Impfung alternativlos ist. Sie hat uns mit ihrer Fehlberatung doch ganz uneigenn√ľtzig erst in diese Situation gebracht.

Naja, es ist ja offensichtlich, dass es möglich ist, die Falsch-Positiv-Rate unter 0,1% zu halten. Die norddeutschen Bundesländer hatten derartige Positiv-Raten im Sommer zeitweise. Und das waren wohl zum Großteil auch noch echte Fälle, sonst wäre das aufgefallen.
Neuseeland hat im Inland seit November keine F√§lle bei √ľber 100.000 Tests. Wenn man also ordentlich arbeitet, dann ist es m√∂glich Falsch-Positive zu vermeiden. Wenn in Laboren Material knapp ist, Proben vertauscht werden oder einfach schlampig gearbeitet wird, dann geht das nat√ľrlich nicht.

Zu den Medien:
Ich finde es auf jeden Fall richtig, dass Falschinformationen widerlegt werden, genau das erwarte ich von Medien in der Demokratie. Wenn du so etwas als Manipulation bezeichnest, dann geht das schon in eine Richtung, in der du eine Zensur der Medien forderst.

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Erstmal wissen wir nicht, ob Neuseeland nicht seine eigenen Test-Parameter festgelegt hat. Haben ja auch sonst vieles anders gemacht als wir und viele anderen Länder. Daher kann man das nicht einfach vergleichen.

Wie sollte es auffallen, wenn von x% positiv Getesteten asymptomatisch Erkrankten, x% falsch-positiv sind? V√∂llig unabh√§ngig vom Zeitpunkt der Tests. Die wurden getestet, kamen in Quarant√§ne, wurden nicht erneut getestet und irgendwann kamen sie aus der Quarant√§ne. Mir war das eigentlich die ganze Zeit √ľber klar. Da f√§llt keinem etwas auf.
Wenn ich lese, wie viele Berichte es in etlichen L√§ndern √ľber diese Tests gibt, habe ich Zweifel, dass es bei uns anders ist.

Dazu kommen die von der WHO vorgegebenen Werte f√ľr die PCR-Tests.
Erst jetzt habe ich durch Zufall die Verlautbarung eines Labors von 4/20 gelesen, die sie nach dem danach stattfindenden Wirbel schnell wieder von ihrer Seite genommen haben.

Das ORF1-Gen ist dabei f√ľr SARS-CoV-2 spezifisch, w√§hrend das E-Gen auch in anderen Coronaviren vorkommt. Die F√§lle, in denen nur das ORF-Gen amplifiziert wurde, haben wir auch bisher schon positiv bewertet. Wenige F√§lle mit isoliert positivem E-Gen wurden als fraglich eingestuft und f√ľhrten deshalb immer wieder zu R√ľckfragen und Problemen hinsichtlich des weiteren Managements betroffener Patienten. Unter Ber√ľcksichtigung der epidemiologischen Situation und der insgesamt gestiegenen Positivenrate folgen wir ab sofort der WHO-Empfehlung und geben ein Ergebnis bereits dann als ‚Äěpositiv‚Äú heraus, wenn nur das E-Gen amplifiziert wurde.
https://www.wochenblick.at/who-empfahl-voellig-unspezifische-corona-virentests/

Dazu liest man eine Menge Bullshit in deutschen Medien. Denn fest steht, dass diverse Proteine typisch f√ľr alle Covs sind. Dazu geh√∂rt neben dem N, S und M auch das E-Protein, wie jeder sogar leicht selbst feststellen k√∂nnte.
Wenn also von Mikrobiologen kritisiert wurde, dass hier ein Allerweltsparameter zur alleinigen Feststellung von Covid benutzt wurde, ist das korrekt.
Da wir bislang nicht einmal in der Lage waren die Mutationen des Sars-Cov2 ausreichend zu verfolgen, bezweifle ich stark, dass man die Zirkulation der jährlich wiederkehrenden normalen Coronaviren testet und sehe keinen Grund, warum die nicht ebenso unterwegs sein sollten. Denn normale Erkältungsviren zu denen die anderen Coronaviren gehören, sind definitiv in Umlauf.

Ein anderer Punkt ist der CT-Wert. Wenn wir einer Studie zu den Sars-Cov 2 PCR-Tests folgen, https://academic.oup.com/cid/article/71/10/2663/5842165
Dann stellen wir fest, das

Mit jedem Anstieg des Ct um 1 Einheit verringerte sich die Wahrscheinlichkeitsquote f√ľr die Infektiosit√§t um 32%.
Unsere Studie zeigte keine positiven Viruskulturen mit einem Ct> 24 oder STT> 8 Tagen. Die Wahrscheinlichkeit einer positiven Kultur wurde um 32% f√ľr jede Erh√∂hung der Ct-Einheit verringert.

Wo lag denn der CT-Wert letztes Jahr bei uns? Wo liegt er denn jetzt? Wir wissen anhand des ntv-Artikels, dass in den USA auch noch bei CT42 ein positiver Test erfolgt. Wir wissen, dass Fauci CT-Werte ab 35 f√ľr den reinen Nachweis toter Virusfragmente h√§lt. Auch in etlichen anderen L√§ndern, die nach den Weisungen der WHO testen, wird bis mind. CT40 positiv getestet. Wir wissen, dass die CT-Werte bei uns kaum ausgewiesen werden und nicht bis zu welchem CT-Wert man √ľberhaupt positiv getestet wird.
Aber wir wissen, das @Niesl mit einem CT37 positiv getestet wurde.
Wie man lesen kann, beinhalten die vom Drostenteam entwickelten und der WHO empfohlenen PCR-Tests bis zu 45 Zyklen =CT45. https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/protocol-v2-1.pdf

Wir wissen auch, dass die WHO Mitte Dezember, nachdem die Impfungen durch waren, dann pl√∂tzlich die Anweisung gab, besser auf diverse Parameter zu achten und hohe CT-Werte nicht als Beweis f√ľr eine Infektion zu werten.
Neu ver√∂ffentlichte CT-Werte konnte ich bisher nicht entdecken. Aber man scheint weltweit der Ansicht zu sein, dass diese Revision l√§ngst √ľberf√§llig war und davon auszugehen, dass die Casedemic, die wir gesehen haben, zu etwas realistischeren Ausma√üen zur√ľckgef√ľhrt wird.

Da kann sich jeder seine eigenen Gedanken zu machen.

Aber da jetzt noch infekti√∂sere Mutationen unterwegs sind, von denen man zugelassen hat, dass sie sich durch Reisefreiheit und mangelnde Verfolgung von Mutationen und Infektionen in allen L√§ndern ohne strikte Quarant√§ne bei Einreise optimal entwickeln und verteilen k√∂nnen, schlie√ülich sind auch die britische, die afrikanische und die brasilianische Mutation schon hier angekommen, m√ľssen sie vielleicht bald keine unsinnig hohen CT-Werte mehr nutzen, um besonders viele F√§lle zu finden.