Die zweite Welle in Singapur

Bisher an mir vorbei gegangen, habe ich heute darüber gelesen, das Singapur bereits seit Mitte März einer zweiten Welle des Virus ausgesetzt ist.

Mittlerweile 9.125 Infektionen, davon alleine gestern 1.111.

Dies zeigt das hochgelobten Maßnahmen, wie Tracking ihre engen Grenzen haben. :disappointed:

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Die „erste Welle“ war aber irgendwie keine richtige Welle, die Anzahl der Neuinfektionen im März bewegte sich im mittleren zweistelligen Bereich.

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De März würde ich eher als „trügerische Sicherheit“ bezeichnen, sieht aber auch, wie wichtig die gebotenen Abstandsregelungen sind.

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In Singapur fängt die Zählung am 23. Januar an, wie man im nachfolgenden Artikel sehen kann.
Und sie konnten die Infektionszahlen lange niedrig halten.


Ist halt schade, wenn man sieht, dass auch die Vorzeigeländer es nicht so easy handeln können.

In Singapur scheint es auch seit letztem Monat einen Lockdown zu geben.
Seit ca. einem Monat haben sie auch eine Handy-App.

Ein Thema ist bei allen asiatischen Ländern groß. Die importierten Infektionen durch aus dem Ausland eingereiste Menschen.

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Das Problem in Singapur sind wohl die 200.000 ausländischen Lohnarbeiter, die in Wohnheimen untergebracht sind. Wie sich das Virus ausbreitet, wenn die Arbeiter in ihrem Wohnheim sind, kann man sich inbesondere dann vorstellen, wenn man im zweiten Artikel von Schlafsälen liest.

Die „überwiegende Mehrheit“ der neuen Fälle sind daher Inhaber einer Arbeitserlaubnis, die in Wohnheimen ausländischer Arbeitnehmer wohnen, wie die indische Presse es ausdrückt.

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