Bereinigung des Finanzsektors und Verbot bestimmter Produkte

Für folgende These muss man zugegeben ein paar mal um die Ecke denken, da sie nicht in erster Linie mit Corona zu tun hat sondern mit Faktoren, die zur beschleunigten weltweiten Verbreitung beigetragen haben. Globalisierung z.B.

Wird die Krise oder die folgende Rezession ein Umdenken in der Finanzbranche bewirken? Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, aber sollte man Produkte und Transaktionen, die für die Allgemeinheit eher schädlich sind, nicht konsequent verbieten? Ich denke dabei an Dinge wie z.B. Leerverkäufe von Aktien oder auch Transaktionen, wie sie bei Dividen-Ausschüttungsgeschäften anfallen? Oder auch ein Verbot von bestimmten parallelen Handlung wie z.B. ein Unternehmen darf nicht tausende Leute rauswerfen nur um anschließend eine ordentliche Dividende zu zahlen?

Bin kein Freund von Kleinstaaterei und auch nicht vom Sozialismus…aber muss das bisherige System nicht angepasst werden oder geht es nach der Krise munter weiter wie bisher?

Beezüglich der Finanzbranche hat man weder 2001 (Dot-Com-Blase) noch 2008 (Finanzkrise) vernünftige (IMO) Maßnahmen gezogen.

Das wird jetzt auch nicht anders werden.
Es ist schon erschreckend genug, dass durch diese Krise etliche aus der Finanzwelt deutlich profitieren.

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